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Radio Hamburg

Griechenland-Krise

Was bedeutet eine Pleite für uns?

Athen, 29.06.2015
Griechenland, Flagge, Fahne

Die Finanzkrise in Griechenland spitzt sich zu. Am Montag bleiben sämtliche Banken im Land geschlossen.

Wegen drohender Geldknappheit dürfen die Griechen jetzt nur noch in begrenzter Höhe Geld abheben. Touristen sollen nicht betroffen sein.

Die Griechen dürfen bei ihren heimischen Banken wegen drohender Geldknappheit täglich nur noch 60 Euro abheben. Die Banken im Land bleiben bis außerdem bis zur kommenden Woche erstmal geschlossen. Touristen sollen von der Beschränkung erstmal nicht betroffen sein, aber wenn die Banken kein Geld mehr haben, spuckt der Automat natürlich auch Urlaubern nichts aus. Für die Griechen beginnt die wohl spannendste Woche im Poker um ihre finanzielle Zukunft. Am Ende kann die Staatspleite dastehen.

Welche Auswirkungen hat das auf uns?

"Vermutlich bedeutet eine Staatspleite, dass Griechenland aus dem Euro austreten wird. Griechenland müsste eine neue Währung einführen - das bedeutet einen Austritt von Griechenland aus der Eurozone", so Henning Vöpel vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut. Und weiter: "Die Wirtschaftlichen Beziehungen wären dann natürlich andere, man müsste Verträge neu verhandeln. Hamburg wäre als Handelsstandort davon auch direkt betroffen."

Die EZB hatte nach dem Scheitern der Schuldenverhandlungen Griechenlands mit den internationalen Geldgebern beschlossen, die Notkredite auf dem aktuellen Stand von rund 90 Milliarden Euro zu belassen. 

(lhö/rh/dpa)

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