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Radio Hamburg

Demo für Menschenrechte

"Recht auf Stadt" für Flüchtlinge in Hamburg

Hamburg, 31.01.2015
Demo, Recht auf Stadt, Menschenrechte, Flüchtlinge

Am Samstag (31.01.) haben ca. 4.000 Menschen an der Demo "Recht auf Stadt" in Hamburg teilgenommen.

Rund 4.000 Menschen haben am Samstag (31.01.) unter dem Motto "Recht auf Stadt" für die Rechte von Flüchtlingen demonstriert.

Unter dem Motto "Recht auf Stadt" demonstrierten rund 4.000 Menschen für die Achtung der Menschenrechte und gegen die Ausgrenzung von Menschengruppen und wiesen damit auch auf die Flüchtlingssituation in Hamburg hin. Im Kern ging es bei der Kundgebung um die Achtung unveräußerlicher Menschenrechte.

Demonstration gegen "soziale Kälte"

"Wir sind Menschen, die es nicht hinnehmen wollen, dass die unveräußerlichen Menschenrechte für unsere Nachbarin nicht gelten sollen", erklärten die Organisatoren. In Hamburg sei Platz für alle, außer für jene, "die uns unsere Rechte nehmen wollen".

Nadja Hafez vom Bündnis "Recht auf Stadt - Never Mind the Papers" konkretisiert die Forderungen: "Hauptforderung ist medizinische Hilfeleistung für alle. Zweite Forderung ist Arbeitserlaubnis für alle. Wenn sie hier kein Recht haben zu leben, dann dürfen sie auch nicht arbeiten, wenn sie die Sprache nicht sprechen, dann können sie nicht arbeiten. Und diesen Kreislauf wollen wir aufheben."

Gerade in einer Zeit sozialer Kälte, gerade in der Zeit von Pegida sei es wichtig, sich gegen die Ausgrenzung von Menschengruppen zu stellen. 

Unter anderem wollen die Demonstranten auf die Flüchtlingssitiation in unserer Stadt aufmerksam machen:

Stimmen zur "Recht auf Stadt"-Demo

Außerdem fordern sie bezahlbaren Wohnraum in Hamburg:

Forderungen der Demonstranten

Hier wurde demonstriert

Der Demonstrationszug startete am Samstag (30.01.) um 13 Uhr an den Landungsbrücken und ging über Johannisbollwerk - Vorsetzen - Otto-Sill-Brücke - Rödingsmarkt - Großer Bustah - Große Johannisstraße - Rathausmarkt - Mönckebergstraße - Bergstraße - Jungfernstieg - Neuer Wall - Schleusenbrücke bis zum Rathausmarkt, wo um 17 Uhr eine Kundgebung stattfand. Laut Polizei gab es keine Zwischenfälle.

Lest auch: "Recht auf Stadt" in Hamburg: 4.000 Menschen demonstrieren für Flüchtlinge

Mehrere Tausend Menschen demonstrieren am Samstag (31.01) in Hamburg friedlich für mehr Rechte von Flüchtlingen.& ...

(dpa/aba/mgä/kr)

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