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Radio Hamburg

Repräsentative Umfrage

Hamburg zu Pegida und Flüchtlingshilfe

Hamburg, 19.01.2015
Demo in Hamburg gegen Pegida

87 Prozent der Hamburger sagen NEIN zu Pegida.

Was halten die Hamburger von Pegida? Unsere repräsentative Umfrage gibt Antworten. Außerdem: So unterstützt Ihr Flüchtlinge in Hamburg.

25.000 Menschen haben am vergangenen Montag an der Pegida-Demonstration in Dresden teilgenommen, gegen die vermeintliche Islamisierung der Gesellschaft zu demonstrieren. Für diesen Montag (19.01.) ist die Kundgebung aufgrund von Terrordrohungen gegen einen der Organisatoren abgesagt worden, nichtsdestotrotz ist das Thema noch nicht vom Tisch.

In Hamburg gibt es bisher keine Pegida-Kundgebung, vielmehr Kundgebungen für Toleranz und die Vielfalt in unserer Stadt. In unserer repräsentativen Trend-Research-Umfrage zur Pegida-Bewegung haben wir Hamburger gefragt, ob sie teilnehmen würden, wenn es eine solche Demonstration hier gäbe. Das Ergebnis: 13 Prozent der Befragten in Hamburg würden daran teilnehmen, 87 Prozent nicht. 

Lest auch: Wegen Terror-Drohungen: Pegida in Dresden abgesagt

Wegen Terrordrohungen hat das Anti-Islam-Bündnis Pegida seine Demonstration für Montag (19.01.) kurzfristig abges ...

In Sachsen sind derzeit 0,1 Prozent der Einwohner Moslems, hier in Hamburg sind es Schätzungen zufolge rund sieben Prozent.

So helft Ihr Flüchtlingen in Hamburg

Unterdessen erwartet die Sozialbehörde in diesem Jahr mindestens 5.000 neue Flüchtlinge in Hamburg. Das heißt, mindestens 5.000 Menschen sollen integriert werden, die deutsche Sprache lernen und am Leben in der Stadt teilnehmen. Und die Hamburger sind bereit, ihnen dabei zu helfen: Jeder achte Hamburger engagiert sich für die Integration von Ausländern, mehr als die Hälfte ist bereit dazu. Das ergibt unsere repräsentative Trend-Research-Umfrage.

Geholfen werden kann mit Sprachunterricht, Betreuung von Kindern oder jegliche Aktivität, die Gemeinschaft schafft und das Gefühl, hier willkommen zu sein.

Link zur Sozialbehörde:   http://hamburg.de/fluechtlinge

Über die Sozialbehörde könnt Ihr Euch ehrenamtlich für die Flüchtlinge bei uns in der Stadt engagieren. Sozialsenator Scheele hofft, dass immer mehr Menschen sich einen Ruck zur Mitmenschlichkeit geben und Flüchtlingen in Hamburg unter die Arme greifen.  

(iw/aba)

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