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Radio Hamburg

Mit Mutter und Bruder beigesetzt

Das Schicksal des toten Flüchtlingsjungen

Bodrum/New York/Kobane, 04.09.2015
RHH - Expired Image

Die Särge von Aylan, seiner Mutter und seinem Bruder werden nach Kobane zur Bestattung überführt.

Das Bild des toten Flüchtlings-Jungen Aylan am Strand der Türkei hat weltweit Bestürzung ausgelöst.

Beisetzung mit Mutter und Bruder

Der auf der Flucht nach Europa ertrunkene dreijährige Aylan wird in seiner nordsyrischen Heimatstadt Kobane beigesetzt. Dies sagte Idriss Nassan von der Kurden-Partei PYD in Kobane der Deutschen Presse-Agentur. Auch sein ebenfalls ums Leben gekommener Bruder Galip und seine Mutter Rehan sollen demnach dort bestattet werden. Vater Abdullah Kurdi werde mit den Leichnamen in die Stadt zurückkehren, um diese dort am Wochenende beizusetzen, sagte Nassan.

Der leblose Körper von Aylan war am Mittwoch an einem Strand im türkischen Bodrum angespült worden. Der Junge gehörte einer Gruppe an, die per Boot die griechische Insel Kos erreichen wollte. Das Foto des ertrunkenen Flüchtlingskindes löste international Bestürzung aus.

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Kinderhilfswerk fordert zur Aktion auf

In der Flüchtlingskrise hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen Taten gefordert. "In der sich verschärfenden Krise wird das nicht das letzte herzzerreißende Bild gewesen sein", sagte Unicef-Chef Anthony Lake am Donnerstag in New York zum Foto des toten Flüchtlingskindes. "Aber es genügt nicht für die Welt schockiert zu sein. Schock muss sich in Handlungen niederschlagen."

Lake sagte weiter: "Die Not dieser Kinder ist weder von ihnen gewollt noch von ihnen beeinflussbar. Sie brauchen Schutz. Und sie haben das Recht auf Schutz." Der Unicef-Chef Lake forderte vier Punkte: Schutz für die Kinder durch eine umfassende Grundversorgung, einschließlich einer angemessenen Unterbringung für Flüchtlinge. Den Einsatz von ausgebildeten Helfern für die Flüchtlingskinder und ihre Familien. Die Ausweitung der Rettungsmissionen auch auf das Land. Und: alle politischen Entscheidungen sollten von den Interessen der Kinder geleitet seien.

"Wir sollten nicht vergessen, was hinter diesen Kindern und ihren Familien liegt", sagte Lake. "Nur eine Ende der Konflikte wie der in Syrien kann für so viele das Elend beenden."

(dpa/aba)

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