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Radio Hamburg

700 Menschen betroffen

Mehrere hundert Flüchtlinge gegen Krätze behandelt

Hamburg, 29.08.2015
Flüchtling, Zeltdorf, Krätze

Das Zeltdorf der Flüchtlinge wurde gereinigt, sodass sie bald in ihre Unterkunft zurück können. 

In Hamburg-Jenfeld sind Flüchtlinge gegen die Hautkrankheit Krätze behandelt worden. 

Am Samstag (29.08.) sind in Hamburg-Jenfeld in einem Zeltdorf mehrere hundert Flüchtlinge gegen die Hauterkrankung Krätze behandelt worden. 

Nicht alle Behandelten waren erkrankt

Rund 700 Menschen wurde mit Bussen in die Messehallen gebracht, um dort mit Tabletten medizinisch versorgt zu werden, hieß es bei der Gesundheitsbehörde. Außerdem sollen sie neu eingekleidet werden. Die Zelte in Jenfeld wurden unterdessen gereinigt. Im Laufe des Tages sollen die Flüchtlinge wieder in die Unterkunft zurückkehren können. Ein Behördensprecher erklärte, dass nicht alle Behandelten auch erkrankt worden seien. Es werde auch vorbeugend gehandelt. In dem Zeltdorf in Jenfeld war die Erkrankung den Angaben zufolge vor rund einem Monat ausgebrochen. 

Flüchtling, Zeltdorf, Krätze

Krätze auch indirekt übertragbar

Krätze ist eine stark juckende und ansteckende Hauterkrankung. Verursacher sind winzige Parasiten, sogenannte Krätzmilben. Wenn viele Menschen auf engem Raum zusammen sind, ist das Infektionsrisiko besonders hoch. Die Milben werden meist durch Körperkontakt übertragen, gelegentlich auch indirekt durch Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher. 

(dpa/pgo)