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Radio Hamburg

Chaotische Zustände in Flüchtlingsunterkünften

Verdreckte Räume, teilweise sexuelle Übergriffe

Hamburg, 06.10.2015
RHH - Expired Image

Immer öfter wird die Polizei wegen sexueller Übergriffe in die Flüchtlingsunterkünfte gerufen.

Derzeit kommen täglich etwa 500 bis 600 Flüchtlinge zu uns nach Hamburg und die Stadt gerät offenbar an ihre Belastungsgrenze.

Derzeit kommen täglich etwa 500 bis 600 Flüchtlinge zu uns nach Hamburg und die Stadt gerät offenbar an ihre Belastungsgrenze. Das zeigt der Fall Notunterkunft im ehemaligen Praktiker-Baumarkt im Hörgensweg in Eidelstedt. Dort sollen die Zustände bei der Belegung chaotisch gewesen sein. In der Notunterkunft haben Flüchtlinge in der Nacht zu Montag (05.10.) auf dem Boden geschlafen, die Unterkunft soll dreckig gewesen und ohne Betreiber geöffnet worden sein.
Aus der Innenbehörde heißt es, es ist darum gegangen, "Obdachlosigkeit mit allen Mitteln zu verhindern".

Sexuelle Gewalt flammt auf

Unterdessen gibt es in den Hamburger Flüchtlungsunterkünften ein weiteres Problem: Frauen sind Opfer von sexueller Gewalt durch andere Bewohner geworden. Wie viele genau, kann niemand sagen - die Dunkelziffer ist schwer abzuschätzen. Neun Fälle sind der städtischen Gesellschaft Fördern und Wohnen von Januar bis September genannt worden.
Wir haben mit Sprecherin Susanne Schwendtke über die Fälle gesprochen: "Wir werten das statistisch nicht so aus, dass man genau rekonstruieren könnte, was vorgefallen ist, aber auf jeden Fall war keine Vergewaltigung dabei."

Wie werden die Frauen geschützt?

Schwendtke: "Wir achten an allen Standorten darauf, dass sie separat untergebracht sind und dass die Räume für allein reisende Frauen möglichst nah an den Räumen des Wachpersonals und der Mitarbeiter sind." Übrigens: Sanitäranlagen sind an allen Standorten für Männer und Frauen getrennt.

(iw/ck/aba)

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