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Radio Hamburg

Flüchtlinge

Religion als Integrationsfaktor

Hamburg, 29.09.2015
01-flüchtlinge-bergedorf

Den Vorschlag der Gewerkschaft der Polizei, Flüchtlinge gentrennt nach Religion unterzubringen, lehnen immer mehr Politiker ab.

Den Vorschlag der Gewerkschaft der Polizei, Flüchtlinge gentrennt nach Religion unterzubringen, lehnen immer mehr Politiker ab.

Nach dem Vorschlag der Gewerkschaft der Polizei, zur Vermeidung von Auseinandersetzungen Flüchtlinge künftig nach Religionen getrennt unterzubringen, sagen immer mehr Politiker Nein.

Unter anderem Sachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht von der CDU sagt: das ist das falsche Signal. Ich erwarte Respekt vor unserer Verfassung und unseren Werten. Und damit ist er nicht der einzige. Auch bei SPD und Grünen ist Ähnliches zu hören.

Stefan Döbler von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland, der so genannten Nordkirche, wie bewerten Sie die Idee der Gewerkschaft der Polizei?

"Also bei der Unterbringung von Flüchtlingen muss natürlich nach der konkreten Situation vor Ort darüber entschieden werden, was angemessen ist. Grundsätzlich ist es sicherlich sinnvoll, wenn die Behörde bei der Unterbringung Rücksicht nimmt auf die ethnische, kulturelle und religiöse Prägung der Menschen und damit sensibel umgeht. Und andererseits gilt selbstverständlich auch die Erwartung an die Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte, dass sie Andersgläubige akzeptieren und Konflikte die auftreten friedlich lösen. Ich glaube, Integration kann nur so gelingen."

(rh / ste)