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Radio Hamburg

Flüchtlingszustrom

Wohnungsbedarf in Hamburg steigt erheblich

Hamburg, 26.10.2015
Wohnung, Wohnungen, Haus, Mieten

Bezahlbarer Wohnraum ist in Hamburg knapp, die Situation angespannt.

Nach einer Wohnungsmarkt-Analyse werden für die in diesem Jahr angekommenen Flüchtlinge allein 10.100 zusätzliche Wohnungen in Hamburg benötigt.

Die Lücke auf dem Hamburger Wohnungsmarkt hat sich nach Berechnungen des Pestel-Instituts in Hannover wegen der großen Flüchtlingszahl verdoppelt. Für die in diesem Jahr angekommenen Flüchtlinge würden allein 10.100 zusätzliche Wohnungen benötigt, heißt es in der Wohnungsmarkt-Analyse im Auftrag der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt und mehrerer Verbände der Baubranche. Damit steige der Wohnungsbedarf insgesamt auf 20.230. Der Trend werde in den kommenden Jahren so bleiben. 

Viel mehr Wohnraum benötigt

In den vergangenen Jahren seien in Hamburg aber im Durchschnitt nur 5600 zusätzliche Wohnungen erstellt worden, hieß es. Es sei deshalb zwingend notwendig, die bisherige Neubaurate enorm zu steigern und beim Leerstand kräftig zu sanieren. Vor allem fehle es an bezahlbarem Wohnraum, also Sozialwohnungen, sagte Institutsleiter Matthias Günther.

Der Senat hatte zu Monatsbeginn angekündigt, bis Ende 2016 im Schnellverfahren etwa 5600 Wohnungen für Flüchtlinge zusätzlich zu bauen. Finanziert werden sollen die Häuser über Investoren. Die Baubranche fordert dafür steuerliche Anreize wie höhere Abschreibungssummen für die Zeit der Mietobergrenze. Für genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen müsse es zinslose Darlehen und Investitionszulagen geben. (dpa/apr)

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