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Radio Hamburg

Neugraben-Fischbek

Demonstration gegen Flüchtlingsunterkunft

Hamburg, 26.10.2015
RHH - Expired Image

In Neugraben-Fischbek haben Anwohner gegen eine große Flüchtlingsunterkunft demonstriert. Man wolle aber nicht mit der NPD verglichen werden. 

Am Sonntag (25.10.) haben im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek mehrere hundert Anwohner gegen die Errichtung einer großen Flüchtlingsunterkunft demonstriert. Laut Polizei haben 800 bis 1.000 Menschen teilgenommen, laut Veranstalter waren es 1.500. 

Großes "Aber" der Initiatoren

Die Initiative "Nein zur Politik, Ja zur Hilfe" hatte gefordert, dort höchstens 1.500 Flüchtlinge unterzubringen, denn mehr könne der Stadtteil südlich der Elbe mit seinen 27.500 Einwohnern nicht vertragen. In einem ehemaligen Baumarkt in Neugraben sind derzeit rund 500 Menschen untergebracht, weitere 250 sollen in Container auf dem Parkplatz einziehen. Außerdem kündigte die Innenbehörde an, dass zusätzlich nebenan Folgeunterkünfte für bis zu 3.000 Flüchtlinge entstehen sollen. Unterm Strich könnten es auch 4.500 oder mehr Menschen werden, wie Initirator Uwe Schröer aussagt. "Wir sind absolut nicht gegen Flüchtlinge", betont er, doch es entstehe der Eindruck, die Politiker würden sagen: "Mit dem sozial schwachen Stadtteil können wir das ja machen." In dem Flüchtlingsdorf werde es Kiosk, Ärzte und vieles mehr geben. "Das heißt doch: Die Flüchtlinge gehen nicht aus ihrer Siedlung, die Anwohner nicht hinein. So kann Integration nicht funktionieren. Der Senat produziert hier sozialen Sprengstoff". 

Die Initiative mit angeblich 1.400 Mitgliedern forderte eine gerechte Verteilung der Flüchtlinge auf die Stadtteile und mehr Mitspracherecht der Bürger. Zugleich betonte Schröer: "Wir wollen keine Pegida-light-Bewegung sein und schon gar keine NPD-Veranstaltung". 

(pgo/dpa)