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Radio Hamburg

Pegida-Umfrage

Aufklärung und Wissen fördern Integration

Hamburg, 20.01.2015
Aydan Özoguz SPD

Aydan Özoguz (SPD) ist Integrationsbeauftrage der Bundesregierung.

40 Prozent der Hamburger sorgen sich, dass typische Werte unserer Gesellschaft durch den Islam gefährdet sind. Da hilft nur Aufklärung.

Vor dem Hintergrund der im Oktober begonnen Demonstrationen der ausländer- und islamfeindlichen Pegida-Bewegung wollten wir auch wissen: wie denken eigentlich die Hamburger? 13 Prozent der für unsere repräsentative TrendResearch-Umfrage Befragten würden an einer Hamburger Pegida-Demo teilnehmen, 87 Prozent lehnen das ab.  52 Prozent der Hamburger sind bereit, sich aktiv für die Integration von Ausländern zu engagieren. Und: während 68 Prozent der Hamburger Schwarzafrikaner und 66 Prozent Türken per se für Ausländer halten, sind Schweden nur für 34 Prozent der Befragten Ausländer.

Aydan Özoguz, Integrationsbeauftrage der Bundesregierung und gebürtige Hamburgerin, woran kann das liegen?

Aydan Özoguz zu Ausländern

Wie kann die Integration möglicherweise verbessert werden?

Aydan Özoguz zu Integration

 

Angst vor Werteverlust

In Hamburg gibt es bisher keine Pegida-Kundgebung, vielmehr Kundgebungen für Toleranz und die Vielfalt in unserer Stadt. In unserer repräsentativen Trend-Research-Umfrage zur Pegida-Bewegung haben wir Hamburger gefragt, ob sie teilnehmen würden, wenn es eine solche Demonstration hier gäbe. Das Ergebnis: 13 Prozent der Befragten in Hamburg würden daran teilnehmen, 87 Prozent nicht. 40 Prozent der Hamburger sorgen sich jedoch, dass typische Werte unserer Gesellschaft durch den Islam gefährdet sind.

In Sachsen sind derzeit 0,1 Prozent der Einwohner Moslems, hier in Hamburg sind es Schätzungen zufolge rund sieben Prozent.

So helft Ihr Flüchtlingen in Hamburg

Unterdessen erwartet die Sozialbehörde in diesem Jahr mindestens 5.000 neue Flüchtlinge in Hamburg. Das heißt, mindestens 5.000 Menschen sollen integriert werden, die deutsche Sprache lernen und am Leben in der Stadt teilnehmen. Und die Hamburger sind bereit, ihnen dabei zu helfen: Jeder achte Hamburger engagiert sich für die Integration von Ausländern, mehr als die Hälfte ist bereit dazu. Das ergibt unsere repräsentative Trend-Research-Umfrage.

Geholfen werden kann mit Sprachunterricht, Betreuung von Kindern oder jegliche Aktivität, die Gemeinschaft schafft und das Gefühl, hier willkommen zu sein.

Link zur Sozialbehörde:   http://hamburg.de/fluechtlinge

Über die Sozialbehörde könnt Ihr Euch ehrenamtlich für die Flüchtlinge bei uns in der Stadt engagieren. Sozialsenator Scheele hofft, dass immer mehr Menschen sich einen Ruck zur Mitmenschlichkeit geben und Flüchtlingen in Hamburg unter die Arme greifen

 (aba/apr)

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