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Radio Hamburg

Staatsanwaltschaft Hannover

Bundespolizist soll Flüchtlinge misshandelt haben

Hannover, 18.05.2015
Bundespolizei

Ein Bundespolizist wird verdächtigt, Flüchtlinge misshandelt zu haben.

Ein Bundespolizist soll Flüchtlinge misshandelt haben. Jetzt steht er unter dem Verdacht der Körperverletzung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Ort des Geschehens: die Bundespolizeiinspektion in Hannover. Ein 19-jähriger Flüchtling aus Afghanistan soll dort in einer Gewahrsamzelle geschlagen, gewürgt und dann mit Fußfesseln durch die Wache geschliffen worden sein. Der Bundespolizist beschrieb offenbar sein Vorgehen in einer WhatsApp-Nachricht an seine Kollegen und prahlte damit.

In einem anderen Fall wurde ein 19-jähriger Marokkaner gezwungen, verdorbenes Schweinefleisch zu essen. Ein aufgenommenes Handybild zeigt den 19-Jährigen in schmerzverzehrter Körperhaltung. Offenbar wurde er von zwei anderen Polizisten festgehalten.

Die Bundespolizei versprach, die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu unterstützen.

(dpa/aba)

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