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Radio Hamburg

Kritik in sozialen Netzwerken

Diskussion über Hamburger Flüchtlingsbändchen

Hamburg, 25.09.2015
Bändchen Flüchtlinge

Solche Bändchen haben auch die Flüchtlinge in Hamburg bekommen.

In sozialen Netzwerken entlädt sich Kritik an den Bändchen, mit denen Flüchtlinge in den Hamburger Erstaufnahmestellen gezählt worden sind.

"Menschenunwürdig!" oder "Das weckt Erinnerungen an das Dritte Reich!" In sozialen Netzwerken entlädt sich Kritik an der Methode, mit der Flüchtlinge in den Hamburger Erstaufnahmestellen gezählt worden sind.

Mitarbeiter von "Fördern und Wohnen", dem Betreiber der Einrichtungen, haben den rund 12.000 betroffenen Flüchtlingen Armbänder umgelegt, um zum Beispiel Doppelzählungen zu vermeiden. Verbunden gewesen ist das mit der Bitte, die Armbänder auch noch einige Tage länger zu tragen.

Wir haben mit Susanne Schwendtke von "Fördern und Wohnen" gesprochen, ob nicht jemand bei der Bändchen-Idee stutzig geworden ist:

"Unseres Erachtens erkennt man daran keinen Flüchtling, wenn man nichts von der Zählung weiß. Man trägt im Moment lange Ärmel, veiel Bundeslämnder haben damit gute Erfahrungen gemacht und haben das empfohlen. Wir haben dann gedacht, es lohnt den Versuch, diese Bändchen zu verwenden."

(iw/aba)

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