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Radio Hamburg

Repräsentative Umfrage

Wie stehen Hamburger zum Thema Flüchtlinge?

Hamburg, 09.09.2015
Flüchtlinge, Flüchtlingsdrama, Kinder, Krieg

Wie eine repräsentative Trend Research Umfrage ergeben hat, fühlen sich viele Hamburger von dem zunehmenden Flüchtlingsstrom bedroht.

Die einen engagieren sich und helfen, wo sie können. Die anderen fühlen sich bedroht und sind skeptisch. Hier die Ergebnisse der Trend-Research-Umfrage.

Wie sehen Hamburger eigentlich das Thema "Flüchtlinge in Deutschland bzw. Hamburg"? 

Radio Hamburg wollte es genauer wissen und hat daher eine repräsentative Umfrage beim Meinungsforschungsinstitut Trend Research in Auftrag gegeben. Insgesamt wurden den Befragten elf Fragen gestellt. Dabei wurde deutlich, dass die Befragten aus Hamburg eine klare Meinung haben, wenn es um die Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten geht. 76 Prozent sagen nämlich: "Ja" -  Deutschland soll weitere Flüchtlinge aufnehmen. Dass bereits genügend Flüchtlinge aufgenommen worden sind, sagen dagegen nur 21 Prozent. Deutschlandweit ist die Meinung übrigens ähnlich.

Fühlen sich die Hamburger durch den zunehmenden Flüchtlingsstrom bedroht?

Das war eine weitere Frage bei der repräsentativen Trend Research Umfrage. Und das Ergebnis? Fast die Hälfte der Hamburger fühlt sich durch den zunehmenden Flüchtlingsstrom bedroht. Demgegenüber stehen 53 Prozent, die sich eher nicht oder überhaupt nicht bedroht fühlen. 14 Prozent der Befragten fühlen sich sogar sehr bedroht.

Wie groß ist die Bereitschaft zu helfen?

In Hamburg ankommende Flüchtlinge werden am Bahnhof mit Applaus begrüßt. In den sozialen Netzwerken werden Listen geteilt, in denen sich jeder ansehen kann, woran es in den Flüchtlingsunterkünften mangelt. In Drogeriemärkten liegen Spendenboxen. Die Bereitschaft zu helfen scheint groß.

Ist das tatsächlich so?

Laut unserer Umfrage hat knapp jeder zweite Hamburger bereits aus eigener Initiative Flüchtlinge unterstützt. Die meisten in Form von Sach- oder Geldspenden. Elf Prozent der Befragten haben mit ehrenamtlicher Arbeit angepackt. Über 50 Prozent der Befragten Hamburger haben dabei noch nicht geholfen. Deutschlandweit ist die Bereitschaft zur Unterstützung übrigens etwas geringer als in Hamburg.
Des Weiteren bilden sich immer mehr verschiedene Helfergruppen - auch in Hamburg. Hier kann sich jeder so einbringen, wie er kann. Zum Beispiel mit Deutschkursen oder der Organisation von Aktivitäten für Flüchtlingskinder.
46 Prozent der Hamburg sagen, dass sie auf jeden Fall bereit sind, sich an solchen Helfergruppen zu beteiligen. Gleichzeitig sagen aber auch 34 Prozent "Nein" zu diesem Unterfangen - und 20 Prozent sind unschlüssig.

Til Schweigers Engagement für Flüchtlinge

In der repräsentativen Trend Research Umfrage haben wir die Hamburger gefragt, was sie vom Engagement des Schauspielers Til Schweiger halten. Dabei wird deutlich, dass die Mehrheit der Hamburger - nämlich 55 Prozent - sein Engagement für Flüchtlinge beziehungsweise die Flüchtlingsunterbringung begrüßen. Fast 30 Prozent halten von seinem Vorhaben nichts bis gar nichts. Und 17 Prozent der Befragten haben keine Meinung dazu, oder haben davon noch nichts gehört.

Vergleicht man die Zahlen mit denen der Befragten in ganz Deutschland gibt es übrigens kaum einen Unterschied. Beim genaueren Hinsehen fällt allerdings auf, dass der Tatort-Kommissar mehr Zuspruch bei den Frauen bekommt.
Acht Prozent der befragten Frauen finden sein Engagement gar nicht gut. Bei den Männern sind es doppelt so viele. Schweiger gehört zu den prominentesten Deutschen, die sich in die Flüchtlingsdebatte eingeschaltet haben und sich engagieren. Der Schauspieler will unter anderem ein Flüchtlingsunterkunft eröffnen.

 Alle Ergebnisse der Trend-Research-Umfrage im Detail findet Ihr hier.

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