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Radio Hamburg

Richtig sauber machen

Tipps und Tricks für den Frühjahrsputz

Hamburg, 15.03.2016
Frühjahrsputz Tipps Staubsauger

Saugen, wischen, schrubben - so wird Eure Wohnung blitzeblank.

Steht mal wieder der Frühjahrsputz an und Ihr habt keine Ahnung wie Ihr ihn angehen sollt? Wir haben für Euch die besten Tipps für den jährlichen Großputz. 

Allgemeines

Bevor man den großen Frühjahrsputz angeht, sollte man sich einen genauen Zeitplan machen und alles genau durchgehen, was man säubern möchte beziehungsweise muss. Am besten setzt Ihr Euch pro Raum einen Schwerpunkt und legt Euch eine Zeitspanne fest, bei der es realistisch ist, dass Ihr alles schafft, was Ihr schaffen wollt. Dabei solltet Ihr allgemein immer mehr Zeit einplanen und auch Pausen einteilen, damit keine unnötige Hektik entsteht, denn unter Hektik ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass etwas schief geht und Ihr dann noch mehr Zeit benötigt. Ihr solltet am besten versuchen alles, was Ihr schaffen wollt, an einem Tag zu schaffen, da es effektiver ist, alles nacheinander zu machen, als es auf verschiedene Tage oder sogar Wochen zu verteilen. Wenn zu viel zu tun ist und es absehbar ist, dass die "Motivation" am Ende eher in schlechte Laune umschlägt, sollte man allerdings von Anfang an lieber zwei Tage einplanen. Falls Ihr Kinder habt, solltet Ihr Euch vorher überlegen, ob Ihr sie am Putzen beteiligt oder nicht. Wenn ja, sollten Eure Kinder allerdings altersgerechte Aufgaben erhalten, die sie dann auch voller Stolz bewältigen können und nicht am Ende enttäuscht sind. Solche Aufgaben wären zum Beispiel das eigene Zimmer aufräumen oder staubsaugen. Ein weiterer kleiner Tipp ist, dass Ihr Euch während des Frühjahrsputzes immer wieder in den Pausen mit einer Kleinigkeit belohnen solltet. Egal ob das nun in Form einer Tasse Kaffee oder eines Stücks Schokolade ist.

"Weniger ist mehr"

Allgemein solltet Ihr nach dem Motto "Weniger ist mehr" putzen, denn die Verwendung von zu vielen Putzmitteln schadet der Umwelt und führt dazu, dass Oberflächen verschmieren und das ist eher kontraproduktiv. Egal, was Ihr putzen möchtet, Zahnbürsten und Klarspüler sind immer sehr hilfreich. Mit einer Zahnbürste kommt man auch in kleine Ritzen und Winkel und Klarspüler vernichtet effektiv Kalk und Schmutz, ist dabei aber nicht so aggressiv wie andere Reinigungsmittel. Es gibt verschiedene Möglichkeiten einen Frühjahrsputz anzugehen, am besten ist es natürlich seinen eigenen "Putzrhythmus" zu finden, aber es gibt auch online vorgeschlagene Pläne wie z.B den 7 Schritte Plan. Dabei geht man so vor:

1. Wohnung aufräumen

2. Fenster putzen und Gardinen waschen

3. Staub wischen

4. Böden saugen und wischen

5. Küche putzen

6. Badezimmer putzen

7. Flur wischen

Dies ist eine mögliche Variante. Wenn man nach dem Putzen noch Lust und Zeit hat, bietet sich auch noch das Ausmisten an, da man dann gleich alles geschafft hat. Außerdem solltet Ihr lieber etwas Kraft beim Sauber machen aufbringen, als unnötig viele Putzmittel zu verwenden. Spezielle Desinfektionsreiniger sind zum Beispiel überhaupt nicht notwendig und können zudem auch noch Allergien auslösen. Für alle, die keine Lust auf Putzen haben - zwei Stunden angestrengtes Putzen verbrennen ca. 600 Kalorien ;-)

Tipps für Allergiker

Für alle Allergiker oder Personen mit verschiedenen Atemwegserkrankungen unter Euch haben wir natürlich auch ein paar Ratschläge. Dadurch, dass sich in fast allen Putzmitteln chemische Inhaltsstoffe befinden, werden die Atemwege beim Einatmen ziemlich stark gereizt, was recht unangenehme Folgen haben kann. Eine Möglichkeit, um die Konzentration der Putzmittel sehr gering zu halten, ist sie einfach mit Wasser zu verdünnen. Wenn Ihr unter einer Hausstaubmilben-Allergie leidet, solltet Ihr darauf achten, dass Ihr nicht unnötig viel Staub aufwirbelt beim Putzen, das kann aber schon durch feuchtes Staub wischen minimiert werden. Außerdem solltet Ihr am besten spezielle Staubsauger verwenden, die die Allergene nicht zurück in die Raumluft befördern, sondern festhalten. Eine andere Ursache für Probleme beim Frühjahrsputz kann eine Allergie gegen die Sporen von Schimmelpilzen sein. Daher sollte man bevorzugt die Bildung von Schimmelpilzen vermeiden. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Feuchtigkeit immer aus den Räumen heraus kann. Deswegen solltet Ihr gut und regelmäßig Lüften. Auch während des Putzes sollten möglichst die Fenster und Türen geöffnet sein, weil sonst die Belastung durch reizenden Putzmittel und aufgewirbelte Allergene zu hoch wird. Wer trotzdem Probleme hat, könnte sich einfach einen Mund- und Nasenschutz zulegen. Optimalerweise verwendet Ihr zum Putzen keine stark sauren oder stark alkalischen Reiniger, da diese bei unsachgemäßer Anwendung Hautreizungen oder im schlimmsten Fall sogar Verätzungen verursachen können. Vorzugsweise solltet ihr auch lösemittelfreie Reinigungsmittel benutzen, da diese die Innenraumluftqualität verschlechtern. Auf den Einsatz von Raumsprays und Duftspendern sollte möglichst ganz verzichtet werden. Meist hilft bereits kurzes Lüften, um schlechte Gerüche zu beseitigen.

Tipps fürs erfolgreiche Putzen:

  • Fenster putzen:

    Man sollte keinen Wert auf einen teuren Glasreiniger legen, denn ein Gemisch aus fünf Litern Wasser, ein paar Tropfen Spülmittel und etwas Spiritus ist genauso gut. Mit diesem Gemisch muss man dann die Fenster einseifen und danach mit einem Abzieher aus Gummi abstreifen. Am besten bewegt man den Abzieher in schlangenförmigen Linien von links nach rechts immer weiter runter. Wenn dies nicht ganz ohne Schlieren gelingt, können diese mit einem noch nie gewaschenen Mikrofasertuch entfernt werden. Wichtig ist hierbei, sobald das Tuch einmal gewaschen wurde, hinterlässt es Fusseln auf der Scheibe.

  • Heizungskörper von Staub befreien:

    Heizungskörper können von Staub befreien, indem man ein feuchtes Handtuch unter die Heizung legt und dann den Staub von oben nach unten föhnt.

  • Reinigung von Polstermöbeln:

    Um Polstermöbel zu reinigen, sollte man die Polsterdüse des Staubsaugers verwenden. Die Polster müssen allerdings abgenommen werden und dann entweder gewaschen werden oder gereinigt werden. Hierbei am besten auf die Herstelleranweisung achten.

  • Kalkränder entfernen:

    Zur Entfernung von Kalkrändern wäre es am schlauesten Zitronensäure zu verwenden, da es nicht so unangenehm riecht wie Essigessenz. Bei Hartnäckigen Flecken hilft es ein Baumwolltuch in Entkalkter zu tränken, danach auf die betroffene Stelle zu legen und dort 30 Minuten einwirken zu lassen. Bei verkalkten Wasserkochern ist es hilfreich, den Kocher mit Wasser verdünnten Apfelessig in zu füllen. Das Ganze einmal aufkochen lassen und dann noch zwei Stunden stehen lassen. Danach sollte der Wasserkocher wieder sauber sein.

  • Gardinen weißen:

    Zum Weißen von Gardinen muss man einfach ein halbes Päckchen Backpulver zum Hauptwaschgang der Waschmaschine hinzugeben, denn das Backpulver bildet beim Waschen Luftbläschen, die die Verfärbungen lösen. 

  • Schuhstreifen entfernen:

    Jeder kennt diese nervigen Schuhstreifen auf den PVC-, Laminat-, Linoleum- und Steinböden, doch mit Margarine auf einem Putzlappen lassen sich diese tatsächlich ganz leicht entfernen. Leichte Verschmutzungen der verschiedenen Böden können auch mit einem Radiergummi beseitigt werden. Um dafür zu sorgen, dass der Parkettboden wieder glänzt, muss man einfach aufgebrühten Schwarztee ins Putzwasser kippen.

  • Ofen reinigen:

    Um den Backofen zu putzen, sollte man vorzugsweise Natriumcarbonat verwenden. Einfach einen Teelöffel davon mit einer Tasse warmem Wasser anrühren, dann den Ofen mit in dem Gemisch getränkten Küchenkrepp auslegen und über Nacht einwirken lassen und schon ist der Ofen wieder sauber. Wichtig hierbei ist, dass Natriumcarbonat die Schleimhäute reizt und entfettend wirkt und man deswegen Handschuhe tragen sollte und den Staub nicht einatmen sollte.

  • Fliesen säubern:

    Ganz einfach die Fliesen mit Zahnpasta einreiben und mit einem nassen Tuch abwischen und schon sind die Fliesen wieder sauber.

  • So macht der Frühjahrsputz Spaß

    Frühjahrsputz ist mit großem Aufwand verbunden, aber trotz alle dem kann das ganze sogar Spaß machen. Am besten ist es genug Zeit einzuplanen, damit keine unnötige Hektik entsteht. Hört Eure Lieblingsmusik und erledigt den Frühjahrsputz zu zweit, damit ist es viel amüsanter und Ihr seid schneller fertig. 

  • Noch mehr Tipps:

    Damit der Frühjahrsputz nicht ganz so anstrengend wird, solltet Ihr im Vorfeld so einiges beachten. Zum Beispiel solltet Ihr Schmutz am besten sofort entfernen, damit er gar nicht erst hartnäckig wird. Das gleiche gilt für Angebranntes, Soßenflecken und andere Verschmutzungen am Herd und im Backofen, denn diese brennen sich sonst ein. Um Kalkflecken zu verhindern, solltet Ihr die Duschkabine und die Armarturen nach der Nutzung abtrocknen. Feuchte Textilien wie zum Beispiel Spülschwämme oder Geschirrhandtücher sollten nach der Benutzung direkt zum Trocknen aufgehängt werden, da diese sonst Nährböden für Keime aller Art bieten. Sowieso sollte man das Spül-und Trockentuch regelmäßig wechseln und waschen. 

  • Portale:

    Wenn Ihr Euch überhaupt nicht zum Frühjahrsputz aufraffen könnt, denkt doch einfach mal darüber nach, eine Putzhilfe zu engagieren. In verschiedenen Onlineportalen könnt Ihr eine Beratung bekommen, darüber wie die Zusammenarbeit mit einer Putzhilfe für den Frühjahrsputz ablaufen könnte. Hier eine kleine Auswahl davon:

    https://www.helpling.de/fruehjahrsputz

    https://www.bookatiger.com/de-de/

    http://www.die-putzfee.de/

    http://deineputzfee.de/

Putzutensilien

Jährlich werden ca. 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger und über 260.000 Tonnen Spülmittel verkauft, jedoch reichen letztendlich fünf Reiniger aus. Diese fünf Reiniger sind ein Allzweckreiniger, ein Handspülmittel, Scheuermilch, Haushaltsessig und ein Sanitärreiniger, dieser sollte allerdings nicht so viel Chlor enthalten. Ihr solltet am besten einen Tag vor dem Frühjahrsputz alle Putzmittel bereit stellen und kontrollieren, damit Ihr eventuell leer gewordene Reiniger noch besorgen könntet. Außerdem solltet Ihr für euren Frühjahrsputz auf jeden Fall mehrere Mikrofasertücher zur Hand haben, damit man die Tücher in jedem Raum wechseln kann. Hilfreich wären auch ein Staubwedel, ein kratz freier Schwamm, Küchen- oder Zeitungspapier, ein Staubsauger, ein Mopp und eventuell feuchte Tücher, Soda und spezielle Tücher für Elektrogeräte.

An die Umwelt gedacht?

Unter Umweltaspekten ist es am besten, Putzmittel zu verwenden auf denen das Logo des "Blauen Engels" oder die "Euroblume" drauf ist. Diese Mittel gelten als umweltfreundlicher und sind europaweit nachhaltig. Putzmittel auf denen sich ein orangefarbenes Symbol befindet solltet Ihr allerdings vermeiden, da diese stark wirkende Stoffe enthalten, die besonders schädlich sind. Es ist eine gute Option hochkonzentrierte Reiniger zu verwenden, weil je mehr man ein Mittel verdünnen muss, desto umweltfreundlicher ist es. Auf Spezialmittel solltet Ihr am besten komplett verzichten, da sie häufig besonders schädliche chemische Stoffe enthalten. Anders als der Name vermuten lässt, sind Bio-Putzmittel nicht unbedingt besser, weil zum Beispiel für die Gewinnung von Palmöl Regenwälder abgeholzt werden müssen und das Orangenöl in manchen Mitteln Allergien auslösen kann und in Kläranlagen nicht angebaut werden kann.

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