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Radio Hamburg

Hamburger Schnack

10 Begriffe, die man nur in Hamburg kennt

Hamburg, 20.10.2016
Fragezeichen

Wenn man mal woanders ist, kann es schnell zu Missverständnissen kommen.

Vielen Hamburgern ist das bestimmt auch schon mal aufgefallen - südlich der Elbe - ist auch die Sprache nicht die selbe!

Da ist man mal außerhalb und will eine Selter oder ein Alster bestellen und wird nur mit verdutzenden Blicken angestarrt. "Bitte was?", ist oftmals die Antwort. Na, eine Selter halt! Die sind ja komplett durch'n Tüdel hier! Aber es gibt Begriffe, die sind für uns einfach so gängig, aber für andere, außerhalb Hamburgs, teilweise komplett unverständlich... Aber was ist denn überhaupt ein anderes Wort für Selter? Kohlensäurehaltiges Mineralwasser?! Klingt doch ziemlich überspitzt.

Etablierte Ausdrücke 

Man ist einfach so daran gewöhnt, dass einem nur ganz schwer Alternativen einfallen. Oftmals fällt uns noch nicht mal auf, wenn wir die typischen "Hamburger-Wörter" benutzen - bis es zu Verständigungsproblemen kommt. Wer kennt das nicht? Um Euch mal ein paar Beispiele zu nennen, haben wir für Euch die Top 10 Begriffe, die man nur in Hamburg kennt...

(cla)

Hamburger Schnack

10 Begriffe, die man nur in Hamburg kennt

  • Feudel

    „Mist ich hab den Saft verschüttet! Haste mal nen Feudel?“ – Mit großen Augen wird man woanders angeguckt, wenn man sagt man feudelt mal eben den Boden… Wischmopp? Nee, Feudel!

  • Selter

    Wasser mit Sprudel, kohlensäurehaltiges Mineralwasser, hupferts Wasser? Alles zu hochgestochen… Bei uns heißt das einfach Selter!

  • Schietbüddel

    Obwohl es wortwörtlich eigentlich „Scheißbeutel“ bedeutet, meinen wir es doch gar nicht so böse. Es ist einfach ein freches, aber süßes Kind. 

  • Tüdel

    „durch den Tüdel kommen“; „tüdeln“; „tüdelig sein“ Nomen, Verb, Adjektiv… Alles geht! Ganz schön verwirrend für die Nicht-Hamburger… 

  • Franzbrötchen

    Nein, es ist nicht das gleiche wie eine Zimtschnecke. Franzbrötchen muss man einfach gegessen haben um es zu verstehen! 

  • Swutsch

    „Endlich Wochenende! Komm wir gehen auf'n Swutsch!“ Klingt doch gleich viel spaßiger als einfach nur "ausgehen"!

  • Mors

    Wer kennt die Antwort auf „Hummel, Hummel“ nicht? Oder wenn die Oma sagt: „Jetzt setz dich gefälligst auf deinen Mors.“ - Ja, genau der Popo ist gemeint.

  • Buddel

    „Jo, reich mir mal die Buddel rüber!“ Jetzt mal ehrlich, Buddel klingt doch viel cooler als Flasche, und wird nicht zugleich als Beleidigung verwendet…

  • Rundstücke

    „Drei Rundstücke, bitte.“ Ob nun Schrippe, Semmel, Wecken, Kipfl, Laabla, Rundstücke oder Brötchen – alles das Gleiche. 

  • Schmöken

    „Ey, lass mal eine schmöken!“ Das ist nicht einfach nur eine rauchen, sondern dabei auch noch gemütlich klönen.  

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