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Radio Hamburg

Fliegende Gärten

"Aéroflorale" in Hamburg gelandet

Hamburg, 22.08.2013
Aeroflorale in Hamburg fliegende Gärten

Mit seinen Spinnenbeinen und den riesigen Ballons fasziniert das Luftschiff jeden Besucher.

Es erinnert an ein Ufo, ist aber ein lebendiges Umweltprojekt, angetrieben von pflanzlicher Energie.

Eine 18 Meter hohe Konstruktion aus Stahl mit alten Leuchtstoffröhren, Grünpflanzen, Propellern und großen Ballons an der Spitze, das sind die fliegenden Gärten "Aéroflorale ll" und gelandet sind Sie in Hamburg-Wilhelmsburg, direkt vor der igs. Die Installation der französischen Künstlergruppe "La Machine" ist ein weltweit einzigartiges Flugobjekt und ein fliegendes Treibhaus. Angetrieben wird es mit Hilfe von pflanzlicher Energie, denn die Ballons und Verbrennungsmotoren-Propeller werden mit Methan betrieben, das aus der Kompostierung der Pflanzen an Bord erzeugt wird.

Sogar Elektrizität gibt es an Bord, denn die wird durch "phytovoltaische" Energie gewonnen, welche von den eigens gezogenen Pflanzen produziert wird. So kann das Luftschiff "Aéroflorale ll" die Welt in niedriger Höhe überfliegen und ermöglicht die Suche nach mehr oder weniger seltenen Pflanzen mit nachweislich energetischen Eigenschaften.

Tour durch Europa

Das abgefahrene Fluggerät tourt derzeit als Botschafter der französischen Stadt Nantes, diesjährige europäische Umwelthauptstadt, quer durch Europa.

An Bord befinden sich Ingenieure, Techniker, Botaniker, Meteorologen, Klimatologen, Elektromechaniker oder auch Gärtner und Köche, alle unter der Leitung von François Delarozìere, sowie Überlebens- und Trekking Material.

Aufenthalt in Hamburg

Die Installation wird für vier Tage (Donnerstag 22.08.13 bis Sonntag 25.08.13) in Hamburg Halt machen und das Team beschäftigt sich bei dieser Zwischenstation mit unterschiedlichen, für das pflanzliche und kulturelle Erbe dieser Stadt symbolträchtigen Pflanzenarten befassen, wie beispielsweise "Blaue Blumen" und die Schwarzerle.

Energie aus Pflanzen

An vorangegangenen Stationen wurden Versuche vorgeführt, wo beispielsweise eine Uhr über ein Kabel mit der Energie aus einem Pflanzenblatt versorgt wurde oder die Gase eines Komposthaufens direkt in die Ballons von "Aéroflorale ll" geleitet wurden.

Bis Sonntag (25.08.13) können Sie die fliegenden Gärten "Aéroflorale ll" noch auf dem Berta-Kröger-Platz in Hamburg-Wilhelmsburg bestaunen. Es lohnt sich!

(eli)