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Radio Hamburg

Halbzeit bei der igs

igs lockt mit neuen Angeboten

Hamburg, 23.07.2013
igs 2013, Internationale Gartenschau, Hamburg, Wilhelmsburg

Die igs lockt zur Halbzeit mit neuen Angeboten.

Halbzeit bei der Internationalen Gartenschau in Hamburg: Die Besucherzahlen haben sich nicht wie erhofft entwickelt.

Die Veranstalter locken nun mit weiteren Angeboten in die Pflanzenwelt im Süden.

Neues Angebot: igs-Dauerkarte für 50 Euro

Nach der bisherigen Besucherflaute führt die Internationale Gartenschau (igs) in Hamburg für ihre zweite Halbzeit ein weiteres Ticket ein. Für 50 Euro hat die igs eine Dauerkarte für die verbleibenden 86 Tage bis Mitte Oktober aufgelegt. Außerdem wurde
beispielsweise das Feierabendticket für 9 Euro bis zum 21. September um eine Stunde auf 17.00 Uhr vorgezogen. Rund 550 000 Menschen haben die 80 Gärten der Ausstellung seit Eröffnung am 26. April besucht. Diese Gesamtzahl sei sicherlich nicht das erhoffte Ergebnis, aber die Entwicklung der Besucherzahl zeige einen starken Aufwärtstrend, teilte igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten am Freitag (19.7.) mit.

Veranstalter hatten auf insgesamt 2,5 Millionen Besucher gehofft

Die Veranstalter haben für die sechsmonatige Präsentation im Stadtteil Wilhelmsburg insgesamt auf 2,5 Millionen Gäste gehofft. "Unser Ziel werden wir nicht aus den Augen verlieren", versicherte Baumgarten. Auf den Bühnen wurden bisher rund 855 Veranstaltungen geboten. Außerdem haben 16 000 Kinder und Jugendliche am Bildungsprogramm teilgenommen.

Verregneter Frühling sorgte auch für zu wenig igs-Besucher

Nach der Eröffnung am 26. April hielt ein verregneter Frühling Gäste vom Ausflug auf die igs im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ab. Rein rechnerisch müssten an den 171 igs-Tagen bis Mitte Oktober täglich 14 620 Menschen kommen, was selbst an sonnigen Wochenenden bisher nur knapp gezählt wurde. Daher sind die erwarteten 2,5 Millionen Besucher mittlerweile ein sehr ehrgeiziges Ziel. Auch die Fahrt auf die Flussinsel Wilhelmsburg, die über Jahre sozial vernachlässigt wurde, scheint manchen Hamburger noch abzuhalten.

Bund der Steuerzahler befürchtet Defizit von 26 Millionen Euro

Die igs-Eintrittspreise hatten Kritik ausgelöst. Am Freitag forderte der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Roland Heintze, Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau (SPD) auf, Schulden abzuwenden. Sie ist auch igs-Aufsichtsratsvorsitzende. Der Bund der Steuerzahler Hamburg hatte sich jüngst dafür ausgesprochen, den Normalpreis von 21 Euro auf 16 Euro abzusenken. Er befürchtet bei gleichbleibendem Besuchertrend ein Defizit von rund 26 Millionen Euro. "Wir werden selbstverständlich alles daran setzen, ein finanzielles Defizit so gering wie irgend möglich zu halten", teilte der igs-Chef mit.

Hamburg investierte 70 Millionen Euro in igs-Gelände

In das Gelände, das nach der Schau weiter als Park genutzt werden wird, hat die Stadt rund 70 Millionen Euro investiert. Als Kosten für die igs wurden knapp 50 Millionen Euro veranschlagt. An der Gartenschau-GmbH ist die Stadt Hamburg zu zwei Dritteln beteiligt.

 

(dpa/mgä)

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