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Radio Hamburg

Abschiedstrinken

HVV hofft auf Vernunft

Ab September gilt in den Bussen und Bahnen des HVV ein Alkoholtrinkverbot.

Hamburg - Da der Konsum von Alkohol in den Bussen und Bahnen des HVV ab Oktober 40 Euro Strafe kostet, haben Aktivisten über Facebook für den 30. September zum Abschiedstrinken eingeladen. Trotzdem sollen aber alle Bahnen planmäßig fahren. Ursprünglich ist bei Facebook zu einer Party in der U3 aufgerufen worden, weshalb der HVV überlegt hat, die Linie an dem Abend notfalls ganz stillzulegen.

Da jetzt für die Party aber keine konkrete Linie mehr genannt wird, heißt die Strategie beim HVV: normaler Betrieb und gute Vorbereitung. "Wir werden die Situation im Netz ganz genau beobachten", so S-Bahn-Chef Kay-Uwe Arnecke. Außerdem hoffe man, dass die jetzt anlaufende Aufklärungskampagne für Einsicht bei den Fahrgästen sorgt und an dieser Veranstaltung nicht teilgenommen wird. "Wir werden uns zudem mit der Polizei sehr gut auf diesen Tag vorbereiten", sagt Arnecke weiter.

Der HVV will den Veranstalter der Facebook-Aktion ausfindig machen und dann auch zur Kasse bitten. "Das ist inzwischen jedem klar, dass man für die Kosten von solchen Veranstaltungen aufkommen muss, wenn man zu so etwas aufruft", so Kay-Uwe Arnecke. Und das werde in diesem Fall auch so sein.

In England hat ein Gericht jetzt ein deutliches Urteil gegen zwei junge Männer gesprochen, die über Facebook zu Randale aufgerufen haben. Sie müssen für jeweils vier Jahre ins Gefängnis, weil sie über das soziale Netzwerk zu Ausschreitungen und Plünderungen in der Stadt Northwich animiert hatten. Die Polizei konnte das Schlimmste zwar verhindern, aber der Richter sagt, er wolle mit dem Urteil Abschreckung erzeugen.