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Gewitterfront

Unwetter hält Feuerwehr in Atem

Unwetter in Hamburg

In Rahlstedt fiel ein Baum nach einem Blitzschlag auf vier parkende Autos.

Ein Unwetter hat in der Nacht zum Sonnabend im Norden die Feuerwehr in Atem gehalten.

Hamburg - Vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und umgestürzte Bäume: Ein Unwetter hat in der Nacht zum Sonnabend im Norden die Feuerwehr in Atem gehalten. Gewitter und Starkregen richteten in Schleswig-Holstein und Hamburg teils großen Schaden an. Verletzt wurde aber niemand. In den frühen Morgenstunden entspannte sich die Lage wieder.

In Schleswig-Holstein war vor allem der Kreis Pinneberg von den Folgen des Unwetters betroffen. Mehr als 152 Mal musste die Feuerwehr hier ausrücken, sagte ein Sprecher der Leitstelle. Rund 150 Einsatzkräfte mussten sich um die vollgelaufenen Keller und umgestürzten Bäume kümmern.

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In Hamburg rückte die Feuerwehr zu mehr als 70 wetterbedingten Einsätzen aus, berichtete ein Sprecher am Samstagmorgen. Vor allem umgestürzte Bäume beschäftigten die mehr als 200 Einsatzkräfte. Im Stadtteil Rahlstedt fiel ein Baum nach einem Blitzschlag auf vier parkende Autos. In Hamburg-Ottensen stürzte ein Baum ebenfalls nach einem Einschlag auf ein Flachdach. Mehr als 55 Mal musste die Feuerwehr zudem vollgelaufene Keller und überflutete Straßen abpumpen, sagte der Sprecher. In Hamburg-Rissen drohte die Decke eines Wohnhauses durch die Wassermassen einzustürzen.

Im Stadtpark musste wegen des Unwetters das Konzert der Band "Wir sind Helden" abgebrochen werden.