Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

EHEC-Krise

Spanier klagen wegen Gurken-Warnung

Wegen der Warnung vor spanischen Gurken in der EHEC-Krise hat ein spanischer Gemüseproduzent Klage gegen die Stadt Hamburg eingereicht.

Hamburg - Weil der Hamburger Senat während der EHEC-Krise im Frühsommer vor spanischen Gurken gewarnt hat, hat ein spanischer Gemüseproduzent jetzt Klage gegen die Stadt eingereicht. Nach Angaben der Zeitung "Welt" wollen die Spanier 2,3 Millionen Euro Schadenersatz haben.

Nach dem Bericht prüft auch eine zweite Firma in Spanien eine entsprechende Klage. Der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Rico Schmidt, bestätigte den Eingang der Klage der Nachrichtenagentur dpa.

Verschiedene Laboruntersuchungen während der EHEC-Epidemie hatten ergeben, dass die lebensgefährliche Infektionskrankheit möglicherweise durch Erreger auf spanischen Gurken ausgelöst worden sei. Später hatte sich herausgestellt, dass der EHEC-Keim auf Bockshornkleesamen saß, die ein Hof in Bienenbüttel in Niedersachsen aus Ägypten bezogen hatte.

Wie die "Welt" in ihrer Donnerstag-Ausgabe weiter berichtet, sieht man in der Gesundheitsbehörde der Klage gelassen entgegen. "Wir sind da mit uns im Reinen", sagte Behördensprecher Schmidt dem Blatt. "Es gab diesen Befund, und der ist nicht nur durch uns festgestellt worden, sondern auch durch andere Labore. Wir haben genau das gemacht, wozu wir verpflichtet sind."

An Folgeerkrankungen von EHEC sind im Mai 50 Menschen hier in Deutschland gestorben.