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Radio Hamburg

Verkehr in Hamburg

Busse sollen schneller und verlässlicher werden

Bus, HVV, Hafencity, Nahverkehr

Der Senat will bis 2020 geschätzt rund 260 Millionen Euro für einen verbesserten Busverkehr in Hamburg ausgeben.

Nach dem endgültigen Aus für die Stadtbahn will Hamburg bis 2020 rund 260 Millionen Euro in die Beschleunigung des Busverkehrs stecken.

Hamburg - Wer in Hamburg regelmäßig mit dem Bus fährt, kennt das Problem: oft ist er zu voll, zu langsam, zu spät. Das soll sich ändern. Dafür will der Senat bis 2020 geschätzt rund 260 Millionen Euro ausgeben. Unter anderem würden in rund 250 Einzelmaßnahmen Haltestellen umgebaut, neue Busspuren eingerichtet und für Busse an Ampeln eine grüne Welle geschaltet, sagte Wirtschaftssenator Frank Horch am Dienstag.

Derzeit umfasst das Busnetz laut Wirtschaftsbehörde eine Strecke von rund 1400 Kilometern mit knapp 2100 Haltestellen, die von fast 1200 Bussen frequentiert werden. Das Passagieraufkommen liege bei rund 256 Millionen Fahrgästen, wobei pro Jahr zwischen 2,5 und 3 Prozent hinzukämen. Horch kündigte an, dass in einem ersten Schritt bis zum Jahr 2016 die Metrobus-Linien 2, 3, 5, 6, 7, 20 und 25 sowie im Bereich des Eidelstedter Platzes die Linien 4 und 21 ausgebaut würden. Danach folgten unter anderem die Linien 1, 23 und 26.

Kritik von der CDU

Die Opposition kritisierte die Senatspläne scharf. "Alle Fachleute sind sich einig, dass so die Probleme der Stadt nicht gelöst werden", erklärte der CDU-Verkehrsexperte Klaus-Peter Hesse. Er sprach von einem verkehrspolitischen Irrflug der SPD und forderte stattdessen den Ausbau schienengebundener Nahverkehrsmittel. Die GAL unterstütze einen Ausbau des Bussystems, sagte deren Verkehrsexperte Till Steffen. Doch "die geplanten Maßnahmen beschränken sich in erster Linie auf Ampel-Gehampel und ein wenig Haltestellen-Tuning." Das sei zu wenig. Um neue Busspuren zu schaffen, müsse der Straßenraum zulasten des motorisierten Individualverkehrs neu verteilt werden.

(dpa)