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Radio Hamburg

Bunker am Hachmannplatz

Notunterkunft geschlossen

Bunker, Not-Unterkunft

Der Notunterkunft am Hachmannplatz ist ab jetzt geschlossen.

Die Sozialbehörde schließt die Not-Unterkunft für Obdachlose wegen unzumutbaren Umständen.

Hamburg - Die Notunterkunft für Obdachlose im Bunker am Hachmannplatz wird wieder geschlossen, weil die Zustände dort unzumutbar sind. Ab jetzt stehen Schlafplätze im ehemaligen Pflegeheim Holstenhof in Jenfeld für Menschen von Bleibe bereit.

Der Bunker war bereits nach seiner Eröffnung im Dezember in die Schlagzeilen geraten. Mit 90 Schlafplätzen, gab es Klagen über schlechte hygienische Zustände, stickige Luft und fehlende Betreuung. Im Bunker gibt es keine Heizung, außerdem war es zu Konflikten und mehreren Polizeieinsätzen gekommen.

Die Behörde weist alle Vorwürfe zurück. Der Schutzbunker sollte keine Dauerlösung sein, aber angesichts zweistelliger Minusgrade im Dezember sei es nötig gewesen, schnell und effektiv zu handeln, so der Senat.

Die neue Not-Schlafstätte in Jenfeld bietet 70 Schlafplätze in Vier- bis Acht-Bett-Zimmern, es gibt unter anderem eigene Duschen für Frauen. Betreut werden die Obdachlosen von Sozialarbeitern von "Fördern und Wohnen". Täglich wird ein Shuttle-Bus um 16 und 20 Uhr vom Hauptbahnhof zum Holstenhof fahren, morgens geht es um 9 Uhr zurück zum Hauptbahnhof.

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