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Radio Hamburg

TU Harburg

Intensivstation nach Chemie-Unfall

Chemieunfall TU Harburg

Die Feuerwehr ist am späten Abend mit Atemschutz und Chemikalienschutzanzügen angerückt.

Nach einem Chemieunfall an der TU Harburg liegen 11 Menschen auf der Intensivstation.

Hamburg - Gefährlicher Chemieunfall an der TU Harburg. Zwei Gefäße mit dem giftigen Lösungsmittel Acetonitril sind Dienstag (19.07.2011) ausgelaufen. Die Folgen der giftigen Substanz sind aber offenbar völlig unterschätzt worden.

Acetonitril ist ein gebräuchliches Lösungsmittel im Labor und wer damit hantiert weiß, wie gefährlich das Lösungsmittel ist. Trotzdem hat Dienstag (19.07.2011) niemand die Feuerwehr alarmiert, nachdem die beiden Gefäße auf dem Boden zersprungen sind. Stattdessen ist die Flüssigkeit offenbar einfach aufgewischt und der Raum wieder freigegeben worden. Die Studenten, die danach das Labor betraten, atmeten unbewusst die Chemikalie ein.
Erst Stunden später hat die Feuerwehr dann doch etwas von dem Unfall mitbekommen und ist auf Eigeninitiative zur Technischen Universität gefahren - mit Chemikalienschutzanzügen.

Dort hat sie den Raum fachmännisch gereinigt und anschließend belüftet.

Beim Einatmen, Verschlucken und Hautkontakt ist Acetonitril gesundheitsschädlich und gilt als Blutgift. Es wirkt ähnlich ätzend wie Blausäure.