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Radio Hamburg

Zwangsaufstellung der Biotonne

Umweltsenatorin spricht Machtwort

Müllabfuhr, Bio, Tonne, Abfall, Biotonne, Stadtreinigung, Hamburg

Mit der Biotonne soll niemand "zwangsbeglückt" werden.

Nach der Ankündigung der Stadtreinigung, die Hamburger zum Aufstellen einer Bio-Tonne zu zwingen, hat Umweltsenatorin Jutta Blaunkau nun ein Machtwort gesprochen.

Hamburg - "Wir werden niemanden zwangsbeglücken", so die Senatorin im Abendblatt. Die Stadtreinigung soll stattdessen "Überzeugungsarbeit" leisten. Im Zuge der Wertstoffverordnung ist die  kostenpflichtige grüne Tonne für Bio-Müll Pflicht geworden. Doch 41 Prozent der Grundeigentümer haben auf das Schreiben der Stadtreinigung noch nicht reagiert.

„Andere Städte sind uns voraus“

Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Stadtreinigung. Warum haben sie geplant, die Hamburger zum Aufstellen einer Bio-Tonne zu zwingen? „Weil wir eine große Recyclingoffensive im letzten Jahr beschlossen haben. Nach europäischem Recht muss bis 2015 eh in weiten Bereichen der Haushaltsabfälle getrennt gesammelt werden. Insofern holen wir in Hamburg nur das nach, wo andere Städte schon ein Stück weiter sind.“

Mit welchen Gründen darf ich die Tonne ablehnen? „Sie dürfen ablehnen, indem Sie selbst kompostieren. Wenn Sie uns das schreiben und das mit Ihrer Unterschrift bezeugen, dann gehen wir davon aus, dass dem so ist und Sie können sich befreien lassen. Ähnliches gilt, wenn man keinen Platz hat.“

Umweltsenatorin Blankau behauptet übrigens laut Abendblatt, dass sie auf ihrem kleinen Grundstück keinen Platz für eine Biotonne hat.