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Radio Hamburg

Abriss der Esso-Häuser

Kiez-Anwohner protestieren

Die Bewohner der Esso-Häuser gehen auf die Barrikaden, initiieren eine Plakat-Kampagne und wollen so den Abriss der Häuser verhindern.

Hamburg - Brauhausquartier, Riverside Hotel und die tanzenden Türme - der Luxus hält Einzug in St. Pauli. Nächstes Objekt auf der Modernisierungsliste sind die Esso-Häuser. Neuer Wohnraum soll hier entstehen, mit vielen Eigentums- aber auch Sozialwohnungen. Gegen einen Abriss der bestehenden 110 Wohnungen und der Kneipenzeile am Spielbudenplatz protestieren jetzt die Anwohner.

Sabine Stövesand von der Initiative Esso Häuser sagt dazu: "Welche Vielfalt von Menschen hier wohnt, welche Vielfalt von Gewerbe hier ist - das ist wirklich St. Pauli. Ganz typisch! Und dieses Typische, was hier einfließt, das Menschen die unangepasste Lebensentwürfe haben, nicht so viel Geld haben, hier gerne sind. Und das soll verschwinden. Und dann wird es ein langweiliges homogenes St. Pauli, was exklusiv ist und das sich nur noch wenige leisten können."

Beschlossene Sache sind die Abrisspläne der Bayerische Hausbau-Gesellschaft noch nicht, denn die 60er-Jahre-Häuser sind zwar sanierungsbedürftig, die Wohnungen aber in so gutem Zustand, dass der Quadratmeter für bis zu 11 Euro vermietet wird.
Die Initiative setzt jetzt auch auf die Stadt, die zum Beispiel mit einer sozialen Erhaltungsverordnung für St. Pauli einen Milieuschutz anordnen kann.