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Radio Hamburg

Unwetter-Chaos in Hamburg

Bilanz nach Sintflut

Wetter, Regenbogen, Chaos

So sah es kurz nach dem Platzregen auf der Rennbahnstraße aus.

Die schweren Regenfälle haben den Stadtverkehr am Montagnachmittag fast komplett lahmgelegt.

Hamburg - Bis in die Nacht hat die Hamburger Feuerwehr alle Hände voll zu tun gehabt, um Keller, Tiefgaragen, und U-Bahntunnel auszupumpen. Die starken Regenfälle haben viele Teile Hamburgs lahmgelegt. Fast 1.300 Mal ist die Feuerwehr seit gestern Nachmittag ausgerückt. Zum Vergleich: an einem normalen Tag muss sie innerhalb von 24 Stunden durchschnittlich 630 Mal ausrücken.

Die Retter waren neben Geschäften und natürlich Privathäusern unter anderem im Rathaus, in der Innenbehörde, im US-Konsulat, in der Staatsopfer, im Hotel Atlantic und in der Europa-Passage im Einsatz. Das Einkaufscenter am Jungfernstieg ist sogar geräumt worden, nachdem es auf mehreren Ebenen einen Wassereinbruch gegeben hat. An der Willy-Brand-Straße ist es richtig gefährlich geworden. Dort wurde eine Häuserfassade unterspült und die Feuerwehr musste den Gebäudeomplex mit Sandsäcken stützen, um es vor dem Einsturz zu retten.

Bilderserie: Die Lage im Funkhaus und im Rest der Stadt.

Teile des Hauptbahnhofs gesperrt

Überall in der Stadt wurden Straßen und Gullydeckel hochgedrückt worden, während U-Bahntunnel voller Wasser gelaufen sind. Die S-Bahn zwischen Ohlsdorf und Poppenbüttel ist stundenlang gar nicht gefahren. Teile des Hauptbahnhofes mussten gesperrt werden, viele Pendler steigen auf Busse oder Taxis um.
Im Stellwerk Altona hat im weiteren Verlauf des Abends dann auch noch der Blitz eingeschlagen, dadurch hat es auch auf anderen S-Bahn-Linien große Verspätungen geben. Am Flughafen Fuhlsbüttel haben während des Unwetters eine halbe Stunde lang keine Maschinen starten oder landen dürfen.

Bisher gibt es keine Hinweise auf Schwerverletzte oder gar Tote. Ein Mann ist vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Im siebten Stock seines Büros in Hammerbrook hat er elektromagnetische Impulse von einem Blitz abbekommen.

Zeigen Sie den anderen Hörern, wie es bei Ihnen Zuhause, im Büro oder auf dem Weg nach Hause ausgesehen hat. Schicken Sie uns Unwetter-Fotos aus Ihrem Stadtteil an online@radiohamburg.de Wir stellen Sie mit Nennung Ihres Namens online.