Radio Hamburg

Videoüberwachung

Kiez-Kameras vor dem Aus?

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Die Videoüberwachung auf der Reeperbahn steht auf dem Prüfstand.

Die flächendeckende Videoüberwachung auf der Reeperbahn steht laut Medienberichten auf dem Prüfstand.

Hamburg - Innensenator Neumann will die Polizisten laut "Bild" lieber auf der Straße als vor Monitoren sehen. Dafür sollen aber nicht nur mehr Beamte eingestellt werden.

"Weg vom Innendienst, raus auf die Straße", so lautet das Credo, unter dem Neumann die Sicherheit in der Stadt erhöhen will. Das Projekt steht auch deshalb auf dem Prüfstand, weil das Oberveraltungsgericht zuletzt den Einsatz der Kameras, unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte der Anwohner, stark eingeschränkt hat.

Das sei der falsche Weg, meint die CDU. Für sie wird mit der Abschaffung der Videoüberwachung auf der Reeperbahn ein erfolgreiches Instrument der Verbrechensbekämpfung aufgegeben.

Laut Zeitungsbericht ist seit der Einführung der Maßnahme 2006 die Zahl der Straftaten zurückgegangen. Ob das mit den Kameras zusammenhängt, ist allerdings nicht bewiesen. In einigen Fällen sind Täter aber mit Videoaufnahmen überführt worden.

Derzeit schieben noch 12 Beamte in vier Schichten rund um die Uhr vor den Monitoren Schicht, um die Partymeile zu überwachen.