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Radio Hamburg

Elbphilharmonie-Bau

Erneute Zeitverzögerung

In der Elbphilharmonie wird sich der erste Taktstock noch später heben als bislang gedacht.

Hamburg - Neue Hiobsbotschaft beim Bau der Hamburger Elbphilharmonie: Voraussichtlich wird sich die Fertigstellung des Prestigebaus um ein weiteres knappes Jahr verzögern. Nach einem neuen Terminplan des Baukonzerns Hochtief soll das komplette Gebäude im November 2013 fertiggestellt werden, berichtete die städtische Realisierungsgesellschaft (ReGe). Der Konzertsaal soll einige Monate zuvor - am 29. Juni - übergeben werden. "Das sind schlechte Nachrichten", so ReGe-Chef Heribert Leutner.

Bislang sei er davon ausgegangen, dass das gesamte Gebäude im Januar 2013 fertig sein werde. Warum es zu den Verzögerungen kommt, konnte er zunächst nicht sagen. "Das ist frustrierend, aber nicht ganz unerwartet", sagt auch der Intendant der Elbphilharmonie, Christoph Lieben-Seutter. Der Terminplan müsse jetzt in Ruhe analysiert werden. "Ich glaube, dass der Bau schneller beendet werden kann. Die Frage ist nur, wer das zahlt. Ich habe nicht den Eindruck, dass auf der Baustelle mit Hochdruck gearbeitet wird."
"Die Gründe für die prognostizierten Verzögerungen sind vielfältig und nicht von Hochtief zu vertreten", sagt ein Sprecher des Baukonzerns am Donnerstag der dpa. Weitere Details wollte er zunächst nicht bekanntgeben.

Im Dezember 2010 hatte das Hamburger Landgericht nach einer Klage der ReGe entschieden, dass Hochtief einen detaillierten Plan vorlegen muss. Dieser war in der vergangenen Woche übergeben worden. Zudem ist das Unternehmen laut Urteil dazu verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, der der Stadt durch den fehlenden Detailplan entstanden ist.
Nach jetzigem Stand geht ReGe-Chef Leutner nicht davon aus, dass es durch die Bauverzögerung zwangsläufig zu einer Kostensteigerung kommt. Ziel sei, die höheren Kosten mit einer Strafzahlung von Hochtief zu begleichen. Der Parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Elbphilharmonie hatte den staatlichen Anteil für den Prestigebau in seinem Abschlussbericht im Februar mit mindestens 351,3 Millionen Euro beziffert. Die Kosten haben sich im Laufe des Baus beinahe verfünffacht.

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