Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Islamistische Bedrohung wächst

Verfassungsschutzbericht

Die islamistische Bedrohung ist für Hamburg momentan die größte Gefahr.

Hamburg - Auch - oder vielleicht sogar vor allem nach dem Tod von Terrorchef Osama bin Laden bleibt der islamistische Terror die größte Gefahr für unsere Stadt. Der jetzt veröffentlichte Verfassungsschutzbericht zeigt, dass sich im vergangenen Jahr die extremistische Szene leicht vergrößert hat. Ihre Anhängern haben allerdings weniger Straftaten begangen. Kein Grund Entwarnung zu geben, so Manfred Murck, Leiter des Landesamtes für Verfassungsschutz:

"Nicht deshalb, weil es alltäglich wäre. Es gibt jetzt im Moment ja keine Straftaten dieser Art, aber weil wir wissen, dass es Leute gibt, die das machen wollen. Sei es, dass sie aus dem internationalen Raum kommen als, wenn Sie so wollen, Reisekader des Terrorismus. Oder sei es aus dieser Hamburger Szene aus rund 40 Hamburger Dschihadisten, die grundsätzlich bereit sind, auch ihr Schärflein zum internationalen Dschihad beizutragen - das es von denen zu neuen Terrorplanungen oder Unterstützungsleistungen kommt."

Sorgen bereitet den Verfassungsschützern, dass Islamistische Gruppen versuchen, direkt an Hamburger Schulen neue Anhänger zu gewinnen. Eine Radikalisierung von Jugendlichen zeichnet sich aber auch in der linken Szene ab.

"Wir haben eben festgestellt, dass sich neue Gruppen aufgetan haben, die es geschafft haben, bei sehr jungen Leuten, Schülern, zum Teil auch bei jugendlichen Migranten, Erfolge zu erzielen. Und die ist stärker als die autonome Szene und die auch Kontakte pflegen in das Randale-Millieu."