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Radio Hamburg

Präsident der Universität Hamburg

Zu Protesten aufgefordert

Die Sparpläne des neuen Senats stoßen bei Universitäts-Präsident Lenzen auf heftigen Wiederstand.

Hamburg - Der Hamburger Universitäts-Professor Dr. Dieter Lenzen hat die Studenten zu offen zum Protest auffordert. Sollte Wissenschaftssenatorin Dorothee Stapelfeld ihre Kürzungsabsichten umsetzen, droht Uni-Präsident Lenzen mit der Schließung ganzer Studiengänge. Seiner Meinung nach gehört die Hamburger Uni schon jetzt zu den am schlechtesten finanzierten Hochschulen in Deutschland.

"Wut und Resignation"

In einem offenen Schreiben mit dem Titel "Kampf um die Zukunft!" an seine Studenten hat Lenzen aufgezählt, welche Konsequenzen seiner Meinung nach die Kürzungen haben. Demnach beläuft sich der Budgetausfall gegenüber dem letzten Haushalt auf bis zu 10 Prozent des Jahresetats. Das wiederum entspricht mehr als 20 Millionen Euro. Und Lenzen wird konkreter, wenn er schreibt:

"Mit den angekündigten Kürzungsabsichten steht die Universität als Volluniversität insgesamt auf dem Spiel. Alle Entscheidungsträger, und auch ich selbst ganz persönlich, wir fühlen uns überrascht, überrumpelt und missachtet in unserem unablässigen Bemühen, die Universität Hamburg aus diversen Krisen herauszuführen und ihr neue Perspektiven, z. B. als Universität der Nachhaltigkeit, zu geben. Die Mitglieder der Universität, die bereits von diesen Entwicklungen erfahren haben, schwanken zwischen Wut und Resignation." Und er führt offen weiter aus: "Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung. Helfen Sie mit, die Menschen in Ihrer Umgebung über die Absichten aufzuklären, die Folgen aufzuzeigen, nicht nur für Sie selbst, sondern für die ganze Stadt."

Den kompletten Aufruf "Kampf für die Zukunft" finden Sie hier auf der Hompage der Universität Hamburg