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Radio Hamburg

Der aktuelle Mietenspiegel

Wohnen wird teurer - Trend stoppen

RHH - Expired Image

Um in Hamburg wohnen zu können, muss der gemeine Bürger den Geldbeutel immer weiter aufmachen.

Wohnen in Hamburg ist in den letzten zwei Jahren durchschnittlich 5,8 Prozent teurer geworden. Mit 6.000 neuen Wohnungen pro Jahr will der Senat jetzt entgegenwirken.

Hamburg - Wer in Hamburg schon mal auf Wohnungssuche gegangen ist kennt das Problem: Mietwohnungen in beliebten Stadtteilen sind rar und teuer. Erst vergangenes Wochenende sind Tausende Hamburger gegen den Mietwucher auf die Straße gegangen.

In den vergangenen zwei Jahren (2007-2009) sind die Preise in Hamburg nochmal stark nach oben gegangen, und zwar um 39 Cent pro Quadratmeter. Eine Steigerung von 5,8 Prozent. Das besagt der jetzt veröffentlichte Mietenspiegel 2011. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt bei 7,15 Euro pro Quadratmeter. Mit einem Plus von 10 bis 16 Prozent sind überdurchschnittlich stark die Mieten bei voll ausgestatteten Altbauwohnungen gestiegen, aber auch bei kleinen Wohnungen in guter Lage schießen die Preise nach oben.

Mehr Sozialwohnungen

Um den Trend zu stoppen will der Senat mehr Sozialwohnungen schaffen und Wohnungen für Durchschnittsverdiener fördern. Ab 2013 soll das Ziel von 6.000 neuen Wohnungen pro Jahr erstmals erreicht werden. Ganz so schnell werden die Hamburger das aber nicht im Geldbeutel spüren.

Dazu Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau: "Das ist wie bei einem großen Schiff im Sturm. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern das kann auch manchmal etwas länger dauern. Aber ich bin mir sicher, dass die Signale die wir haben, einen Beitrag dazu leisten, dass eine gewisse Entspannung eintritt."

Problematische Rechnung

Beim Mietenspiegel wird über die Hälfte der Wohnungen in Hamburg beleuchtet. Erhoben werden die Mieten die in den letzten vier Jahren erhöht oder neu vereinbart worden sind. Jonas Füllner vom Bündnis Mietenwahnsinn sieht folgendes Problem darin: "So wie der Mietenspiegel erhoben wird, ist es aus unserer Sicht ein Problem.  Dadurch das nur neue Mieten einfließen steigt er immer schneller an und dadurch folgen weitere Mietsteigerungen."