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Radio Hamburg

Prozessbeginn

Kampf um die Elbphilharmonie

Elbphilharmonie

Das Chaos um die Elbphilharmonie beschäftigt das Hamburger Landgericht.

Immer später, immer teurer: Das Debakel um die Elbphilharmonie und die Suche nach Schuldigen geht weiter.

Hamburg - Das Chaos um die Elbphilharmonie beschäftigt das Hamburger Landgericht. Wer ist denn nun Schuld an der Bauzeitverzögerung und der damit verbundenen Kostenexplosion beim Konzerthaus in der Elbe? Auf diese Frage gibt es inzwischen mehr Antworten, als Geiger in einem Symphonieorchester. Die Stadt beziffert die aktuelle Bauzeitverlängerung mit 14 Monaten, drei davon nimmt sie aufgrund von Planungsänderungen auf ihre Kappe. Aber für den Rest will sie dem Konzern eine ordentliche Rechnung schreiben: 200.000 Euro soll Hochtief zahlen - pro Tag. Ob das ok ist, sollen die Richter entscheiden.
 
 Unterdessen hat Star-Architekt de Meuron sowohl den Baukonzern Hochtief als auch die Stadt für Fehler verantwortlich gemacht. So kritisierte er die verfrühte Ausschreibung des Projekts, vor Erteilung einer Baugenehmigung. Das Projekt sei noch nicht in Tiefe beschrieben gewesen. Wenn man ein Auftrag erteile, müssten die Grundlagen "knallhart und präzise" definiert werden. "Damals ist es versäumt worden, die Weichen für den Projekterfolg richtig zu stellen." Erstaunlich sei auch, dass in der Schlussphase des Bieterverfahrens nur zwei Kandidaten beteiligt waren. Bei einem derartigen Projekt hätte es de Meuron zufolge mindestens drei Bieter geben müssen.

Derzeit kostet die Elbphilharmonie uns Steuerzahler mindestens 323 Millionen Euro. Sie soll im April 2014 fertig sein.