Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Banken-Protest vor HSH-Nordbank

Bezirksamt lässt Demonstranten liegen

occuoy_hamburg21

Zelte stehen vor der HSH Nordbank.

Wir haben beim Bezirksamt nachgefragt, warum den Occupy-Hamburg-Protestlern vor der HSH-Nordbank vom Bezirksamt ein Bußgeld angedroht wird.

Hamburg - Vor der HSH-Nordbank-Zentrale am Gerhard-Hauptmann-Platz protestieren mehrere Demonstranten gegen die Profitgier der Spekulanten und die Macht der Banken. Einige zelten auf dem Platz seit der Occupy-Hamburg-Demonstration am vergangenen Samstag (15.10.2011). Doch das will das zuständige Bezirksamt Mitte nicht und hat den Campern ein Bußgeld angedroht.

Lars Schmidt-von Koss, Sprecher des Bezirksamtes Mitte, warum dürfen die Obdachlosen unter der Kersten-Miles-Brücke so lange im öffentlichen Raum leben wie sie wollen und den Occupy-Demonstranten drohen Sie gleich nach 48 Stunden mit Bußgeld?

"Die Obdachlosen-Geschichte ist eine ganz andere. Die Innenstadt ist kein Campingplatz. Es geht hier lediglich nur um die Zelte, die wir nicht genehmigt haben. Wenn die Demonstranten trotzdem dort übernachten wollen, gegebenenfalls in ihren Schlafsäcken oder unter ihren Pavillonzelten - dann machen wir nichts."  

Bekommen die Demonstranten mobile Toiletten zur Verfügung gestellt?

"Also die kriegen natürlich keine mobilen Toiletten. Demo-Anmelder müssen für so was selber sorgen."

Aber die Obdachlosen unter der Kersten-Miles-Brücke bekommen ihre Toiletten doch bezahlt...

"Das was dort am runden Tisch beschlossen wurde ist eine rein politische Entscheidung, die muss die Politik treffen, sprich Bürgerschaft. Das kann nicht der Bezirk."
Wenn die Obdachlosen aus Dank für die Solidarität jetzt umziehen und sich neben die Occupy-Demonstranten am Gerhard-Hauptmann-Platz legen, wer darf dann bleiben?

"Wenn die dort liegen und bei den Demonstranten mitmachen - solange das so bleibt, dass es eine Demo ist - natürlich können die da bleiben. Wir verscheuchen ja in der Regel auch keine Obdachlosen. Wir haben nur einen Riegel vorgeschoben, wenn es überhandnimmt und es Beschwerden gibt."