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Radio Hamburg

Kindererziehung

Allgemeiner Sozialer Dienst wird ausgebaut

Kinder Kindererziehung Misshandlung

Der Allgemeine Soziale Dienst wurde im letzten Jahr über 28.500 Mal zur Hilfe gerufen, ein Anstieg um 800 Fälle im Vergleich zu 2009.

Um künftig mehr Familien und Kinder zu erreichen, sollen die sogenannten niedrigschwelligen Angebote des Allgemeinen Sozialen Diensts ausgebaut werden.

Kindererziehung ist nicht jedermanns Sache und wenn Vater und Mutter versagen, soll der allgemeine Soziale Dienst, kurz ASD, einspringen. 28.500 Mal ist er im vergangenen Jahr um Hilfe gebeten worden, ein Anstieg um 800 Fälle im Vergleich zu 2009.

Rückgang von 10 % bei Kindeswohlgefährdung

Besonders die Kindeswohlgefährdung mit rund 9.000 Verdachtsfällen ist die Zahl die hervorsticht. Hier gibt es einen Rückgang von 10 %, weil leichte Fälle wie zum Beispiel Kaufhausdiebstahl nicht mehr automatisch unter dieser Rubrik mitgezählt werden. Nach den verhungerten, gequälten und vernachlässigten Kindern der vergangenen Jahre eigentlich ein gute Meldung. Und dennoch: Um künftig mehr Familien und Kinder zu erreichen, die Hilfe brauchen, sollen die sogenannten niedrigschwelligen Angebote ausgebaut werden.

Hilfe und Unterstützung in jedem Stadtteil

Christoph Exner von Fachamt Jugend- und Familienhilfe: „Es braucht dann keine Antragsstellung, es braucht nicht unbedingt einen Gang zum Jugendamt sondern es werden Einrichtungen und Angebote in dem Stadtteil vorhanden sein, die direkt aufgesucht werden können. Die Familien werden dort nicht nur Hilfe und Unterstützung bekommen, sondern sie werden sich dort auch aufhalten können, um dort mal einen Kaffee zu trinken und andere Familien zu treffen.“ Insgesamt 10 Millionen Euro stellt die Stadt dafür im kommenden Jahr zur Verfügung.