Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Occupy Hamburg

Demonstrationen beim Rathausmarkt

Occupy Wall Street

Im Laufe des Tages sollen auch im Rest der Welt Massen nach dem US-Vorbild mobilisiert werden.

Nach dem Vorbild von den New Yorker Wallstreet-Protesten soll am Samstag eine Demonstration gegen soziale Ungerechtigkeit stattfinden.

Hamburg - Ab 14 Uhr soll am Samstag (15.10.11) auf dem Rathausmarkt friedlich gegen das Finanz- und Wirtschaftssystem hier in Deutschland demonstriert werden. Ganz nach dem New Yorker Vorbild „Occupy Wallstreet“ soll auf soziale Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht werden.

Auf der Internetseite von „Occupy Hamburg“, übersetzt "Hamburg besetzen", heißt es „Wir leiden unter den negativen Auswirkungen unseres Finanz- und Wirtschaftssystems. Wir sorgen uns um unsere Zukunft, um die Zukunft unserer Kinder und um die Zukunft unserer Erde. Wir laden dich ein, dich zu engagieren.“ Ob dem Aufruf zur Demonstration viele Hamburger folgen werden, bleibt abzuwarten.

Offiziell rufen die Initiatoren "zum gemeinsamen Gebet, zur gemeinsamen Meditation" auf.

Ganz Deutschland wird "besetzt"

Nicht nur in Hamburg, sondern auch in Schwerin, Hannover, Frankfurt und vielen weiteren Städten Deutschlands gibt oder gab es den Aufruf zu protestieren. Hier wird ebenfalls gegen Ungerechtigkeiten im Wirtschaftssystem und auf dem Finanzmarkt demonstriert.

Aufstand der Mittelschicht

Ausgehend von den Protesten im arabischen Raum sowie in Spanien schwappte die Welle der Demonstrationen und Revolution auf die USA über. Hier wird schon seit etwa vier Wochen gegen die Ungerechtigkeiten des Finanz- und Wirtschaftsystems demonstriert. Die Zahl der Protestanten, von denen viele sogar auf dem Liberty Plaza bei der Wallstreet übernachten, wird auf 2.000 bis 3.000 Menschen geschätzt. Man kann diese Proteste als vollkommen neuartig bezeichnen, da sich vor allem die amerikanische Mittelschicht gegen das System aufbäumt.

Unterstützung für „Occupy Wallstreet“

Die Unterstützung ist enorm. Viele, die nicht mitprotestieren können, aber diese Aktion trotzdem unterstützen wollen, spenden Geld oder bringen Essen und Trinken an den Versammlungsort. Via Internet und insbesondere Sozialer Netzwerke wie bspw. Facebook wird kommuniziert, welche Lebensmittel oder Dinge benötigt werden. Dadurch ist die gesamte Protestaktion gut durchorganisiert.

Auf dem Internetblog der Wallstreet-Bewegung kann jeder mitteilen, wie diese Person von dem Finanz- und Wirtschaftssystem betroffen ist. Hierzu hält die Person einen Zettel in die Kamera, auf dem handschriftlich die eigene Geschichte notiert ist.