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Radio Hamburg

Repräsentative Umfrage

Hamburger wollen Seilbahn über die Elbe

Gartenschau Wilhelmsburg Seilbahn Fotomontage

Die mögliche Seilbahn soll auch eine schwebende Brücke zur Internationalen Gartenausstellung 2013 in Wilhelmsburg schlagen.

Die Hamburger sind mehrheitlich für eine Seilbahn über die Elbe. Dies plant der Musicalbetreiber Stage Entertainment. Nur die Bezirksversammlung Mitte votiert dagegen.

Hamburg - Eine Seilbahnfahrt ist lustig, eine Seilbahnfahrt ist schön! Das können die Hamburger möglicherweise schon bald erleben. Die Seilbahn soll von den Landungsbrücken aus zu den Musical-Zelten und von da aus bis nach Wilhelmsburg reichen. Der Musical-Betreiber Stage Entertainment will für rund 50 Millionen Euro diese Seilbahn bauen und sie soll garantiert steuergeldfrei bleiben.

Ohne Steuergelder ist das Projekt auch für die Stadtentwicklungsbehörde grundsätzlich gut. Aber sie soll auch bei den Hamburgern auf breite Akzeptanz fallen. Und dies belegt eine exklusive, repräsentative Umfrage, die Radio Hamburg und Oldie 95 im September beim Hamburger Meinungsforschungsinstitut Trend Research in Auftrag gegeben hat. Bei der Online-Umfrage haben 700 Teilnehmer aus Hamburg und Umland zwischen 18 und 70 Jahren im Zeitraum  vom 8. September bis zum 12. September 2011 ihr Votum abgegeben.

Ergebnisse der repräsentativen Umfrage

Sechzig Prozent der Befragungsteilnehmer stimmen dem geplanten Bau einer Seilbahn zu, die Musicalbesucher von St. Pauli zu den bald zwei Theatern im Hafen bei Steinwerder bringen soll. Auf die Frage: "Stage Entertainment als Betreiber der Hamburger Musical-Häuser plant, eine Seilbahn über die Elbe zum König-der-Löwen-Zelt zu bauen. Die Musical-Firma würde alle Baukosten übernehmen. Sind Sie für oder gegen den Bau der Seilbahn?" antworteten 60 Prozent mit "bin dafür", 29 Prozent mit "bin dagegen". 11 Prozent haben keine Meinung dazu.

Bei den Männern stimmten zwei von drei Befragten für die Seilbahn (66 Prozent), unter den Frauen waren es dagegen nur etwas über die Hälfte (54 Prozent). 33 Prozent der Frauen sind gegen die Seilbahn. Unter den Befragten, die älter als 40 Jahre sind, wünschen sich 64 Prozent die Musical-Seilbahn. Aber auch bei der jungen Zielgruppe kommt die Seilbahn gut an: Gut die Hälfte (54 Prozent) der Befragten im Alter von 18-29 Jahren und sogar 56 Prozent der 30-39-Jährigen votieren für das Projekt. Alle Altersgruppen stimmen dem Projekt somit mehrheitlich zu.

Seilbahn über die Elbe

So könnte die Seilbahn über die Elbe zum neuen Musicaltheater aussehen (Fotomontage).

Gegenwind von der Bezirksversammlung Mitte

Ein "Nein" gibt es von der Bezirksversammlung Mitte, weil für die Station der Seilbahn in St. Pauli voraussichtlich Grünflächen verschwinden müssen, auch für neue Parkplätze. Die Stage Entertainment findet, dass da auch noch Flexibilität in der Planung möglich ist. Für die Stage Entertainment ist es wichtig, die scheinbaren bedenken auf den Tisch zu legen und Lösungen zu finden. Wie die Chancen für die Seilbahn stehen, kann der zukünftige Betreiber jetzt aber auch noch nicht absehen.

Was bedeutet repräsentativ?

Eine repräsentative Umfrage spiegelt immer wieder, was die gesamte Bevölkerung denkt, meint, sagt. Damit dazu aber nicht 82 Millionen Menschen befragt werden müssen, werden aus allen Bevölkerungsgruppen anteilig Menschen ausgesucht, deren Meinung stellvertretend für die anderen ihrer Gruppe ist. Für repräsentative Umfragen werden meist zwischen 500 und 1.000 Menschen ausgesucht.