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Radio Hamburg

Topfschlagen gegen hohe Mieten

Bündnis "Mietwahnsinn stoppen"

Bahnhof Altona

Das Bündnis "Mietwahnsinn stoppen" fordert sozial verträgliche Wohnungen z.B. beim Umbau des Altonaer Bahnhofsgeländes.

Bezahlbare Wohnungen für alle Hamburger, vor allem beim Umbau des Altonaer Bahnhofsgeländes. Das fordert das Bündnis "Mietenwahnsinn stoppen".

Hamburg -Das Bündnis protestiert gegen die bereits geplante Bebauung auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Altona. Der bestehende Masterplan der Stadt gilt bisher für etwa 15 Prozent des Bahngeländes.

Topfschlagen gegen Mietwahnsinn

Laut Stadtentwicklungsbehörde sollen ein Drittel der 1.700 Wohnungen Sozialwohnungen werden, ein Drittel Mietwohnungen, ein Drittel Eigentumswohnungen. Setzt die Stadt diese Quote auch bei der Planung der restlichen Fläche durch, gibt es den bezahlbaren Wohnraum, den das Bündnis fordert. Bis dahin ist das aber noch ein langer Weg, denn der schwarz-grüne Senat hat mit seiner Baupolitik die Mieten in Hamburg seit Jahren steigen lassen. Die SPD hat das in der Opposition immer stark kritisiert. Als Regierung hat sie 6.000 bezahlbare Wohnungen pro Jahr versprochen. Das riesige Bahngelände in Altona gibt der Regierung jetzt die Chance zu zeigen, wie man Wahlversprechen umsetzt.

Das Bündnis schreibt in einer Rundmail: "Am Donnerstag, den 27.10. wollen wir gemeinsam mit Euch die gesamte  Stadt mit Schallwellen des Protests gegen den Mietenwahnsinn durchfluten. Egal, wo ihr seid, öffnet die Fenster oder geht auf die Straße, holt die Kochtöpfe hervor und trommelt drauf los, um ab 19 Uhr für 10 Minuten einen Klangteppich der Unzufriedenheit über steigende Mieten und die aktuelle Wohnraumsituation entstehen zu lassen." Mehr Infos dazu finden Sie hier: http://topfschlagen.wordpress.com