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Radio Hamburg

Bürgerschaft einig

Der Zaun gegen Obdachlose soll weg

Zaun Helgoländer Allee Kersten-Miles-Brücke

Der umstrittene Stahlzaun in St. Pauli soll laut Bürgerschaft wieder weg.

Die Abgeordneten in der Bürgerschaft sind sich einig, dass der Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke weg soll.

Hamburg - Jetzt ist Bewegung im Streit um den Zaun unter der Kersten-Miles-Brücke in St. Pauli.  Die Abgeordneten in der Bürgerschaft sind sich einig, dass der Zaun weg soll. Der Zaun-Initiator Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat sich mit Redakteuren der Obdachlosen-Zeitung "Hinz und Kunzt" getroffen und die sind nun bereit, zu verhandeln. Wenn die Tür des Zaunes als Symbol geöffnet wird.
Unter der Brücke in St. Pauli haben zeitweise 40 Obdachlose gelebt und dort Müll und Kot hinterlassen.

Wer nicht will, muss in Hamburg auch nicht unter der Brücke schlafen, so die Sozialbehörde. Und was unternimmt die Stadt gegen Obdachlosigkeit? "Zum ersten weitern wir die Wohnunterkünfte um 400 bis 500 Plätze aus", so Nicole Serocka von der Sozialbehörde. Es werde gerade überprüft, an welchen Standorten das möglich ist. "Außerdem gibt es speziell für osteuropäische Obdachlose im Rahmen des Winternotprogramms eine Anlaufstelle in der Spaldingstraße 1b. Hier können sich osteuropäische Obdachlose beraten lassen", so  Nicole Serocka weiter.

2009 sind zuletzt rund tausend Obdachlose in unserer Stadt gezählt worden. Jetzt werden mehr Unterbringungsmöglichkeiten geschaffen - steigt also die Zahl der Obdachlosen also? "Es werden immer mal mehr und mal weniger. Aber insgesamt wollen wir sicher gehen, dass wir genug Plätze haben", sagt Nicole Serocka von der Sozialbehörde.