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Radio Hamburg

Sicherheit in Bussen & Bahnen

Mehr Sicherheitsleute für die Hochbahn

Hamburg, 17.04.2012
Hochbahn, Sicherheitsmitarbeiter

Die Maßnahmen der Hochbahn sorgen subjektiv für ein besseres Sicherheitsgefühl in Bussen und Bahnen.

Für die Hochbahn gibt es jetzt noch mehr Sicherheitspersonal. Seit diesem Monat ist die Zahl noch einmal um 60 aufgestockt worden.

Sie sind oft unübersichtlich, wirken kalt und gefährlich, wenn sie einsam sind: Hamburgs S- und U-Bahnstationen. Deshalb fühlen sich viele Hamburger dort nicht wohl, besonders abends und nachts. Das hat vor zwei Jahren auch die repräsentative Umfrage von Trend-Research für Radio Hamburg und Oldie 95 deutlich gezeigt. Damals haben Politik und Verkehrsbetriebe die Forderung nach mehr Sicherheitspersonal noch vehement zurückgewiesen. Inzwischen sehen sie das aber ganz anders.

60 neue Sicherheitsmitarbeiter

Innensenator Michael Neumann und Hochbahn-Chef Günter Elste haben noch einmal betont, dass gut ausgebildetes Security-Personal die Sicherheit in Hamburgs Nahverkehr deutlich erhöht. Der Anlass: Bei der Hochbahn haben 60 neue Sicherheitsmitarbeiter angefangen - damit sind in dem Bereich dort jetzt 280 Männer und Frauen angestellt.

Viele Übergriffe in den Nahverkehrsstationen

Trotz der Sicherheits-Offensive der letzten zwei Jahre gibt es immer noch zu viele Übergriffe in den Nahverkehrsstationen. Erst am Wochenende haben in Allermöhe zwei junge Männer einen Fahrgast fast tot geprügelt. Das zeigt, dass die Sicherheitsmitarbeiter natürlich nicht überall sein können - aber auch, dass sicher noch nicht zu viele Securities in Hamburgs Bussen und Bahnen unterwegs sind. Und ein anderen Trend macht Grund zur Sorge: Laut Angaben der Hochbahn werden zunehmend die Sicherheitsmitarbeiter selbst angegeriffen.

Brutaler Überfall in Allermöhe

Es geht hier um zwei Männer, die 18 bis 25 Jahre alt sein sollen. Der eine korpulent, der andere dünn. Damit sollen Bürger dann Hinweise auf zwei brutale Schläger bekommen, die Samstagnachmittag in der Nähe des Bahnhofs Allermöhe einen 35-Jährigen den Schädel und seinen Kiefer gebrochen haben. Zuvor sind das Opfer und sein Freund von den Tätern in der S-Bahn angepöbelt worden.

Videobänder müssen ausgewertet werden

Mirko Streiber von der Hamburger Polizei, kurz nach der Tat haben Sie die Bilder aus der Bahnüberwachungskamera ja bekommen, warum ist die Täterbeschreibung immer noch so oberflächlich? „Die Täterbeschreibung ist nicht oberflächlich, sie orientiert sich zunächst an den Zeugenaussagen. Wir haben Videomaterial gesichert, das jetzt gesichtet wird. Davon erhoffen wir uns, dass wir genauere Angaben machen können. Dann ist auch zu überlegen, ob wir eine Öffentlichkeitsfahndung machen können.“ Das heißt, auch zwei Tage nach der Tat wissen die Hamburger nur, wie die Täter ungefähr aussehen. Sicherheitskräfte sind zu dem Zeitpunkt in Bergedorf und am Hauptbahnhof unterwegs gewesen.