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Radio Hamburg

Schanzenfest mit Gefahrengebiet

So plant die Polizei

Hamburg , 24.08.2012
Gefahrengebiet Schanzenfest 2012

Innerhalb der roten Linie darf die Polizei in der Nacht von Samstag (25.08.2012) auch ohne Tatverdacht unter anderem Personalien kontrollieren und Verweise aussprechen.

Am Wochenende ist in Hamburg wieder Schanzenfest - und die Polizei richtet erneut ein so genanntes Gefahrengebiet ein.

Es ist dasselbe leidige Thema wie jedes Jahr: Tagsüber ist das Schanzenfest ein friedliches Straßenfest mit Hunderten von Flohmarktständen, später kommt es häufig zu Ausschreitungen. Die Polizei Hamburg hat nun bekanntgegeben, wie sie sich für das Schanzenfest am Wochenende aufstellen will.

"Wir erwarten ein ruhiges und vernünftiges Schanzenfest, das auch am Abend und in der Nacht nicht in Krawall umschlagen wird", so der Landeschef der Polizeigewerkschaft Joachim Lenders laut "Hamburger Abendblatt".

Deshalb hat die Polizei für das Schanzenfest 2012 offenbar nur drei statt wie zuvor zehn auswärtige Hundertschaften zur Verstärkung angefordert. Trotzdem wird auch in diesem Jahr ein Gefahrengebiet um das Schanzenviertel eingerichtet (Grafik). Grund: "So sollen Ausschreitungen wie in den früheren Jahren in der Nacht zum Sonntag verhindert werden", sagt Polizeisprecherin Ulrike Sweden dem "Abendblatt". Und weiter: "Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass ein solches Gefahrengebiet sinnvoll ist."

Was bedeutet Gefahrengebiet?

Ein bestimmtes Gebiet wird von der Polizei vorher ausgewiesen. Das ermöglicht Polizeibeamten, in diesem Bereich Personen- und Taschenkontrollen durchzuführen - auch ohne dringenden Tatverdacht - und dort auch Aufenthaltsverbote auszusprechen. Diese Vorgehensweise ist während vergangener Veranstaltungen bei Anwohnern und Besuchern nicht immer auf Verständnis getroffen.

Wie fröhlich und friedlich das Schanzenfest 2011 war, sehen Sie in dieser Bilderserie!

(jew)