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Radio Hamburg

30 Jahre nach Beginn der Planung

Umgehungsstraße Finkenwerder freigegeben

Hamburg, 12.12.2012
Umgehungsstraße Finkenwerder

Das Projekt "Umgehungsstraße" ist vollbracht!

Am Mittwoch hat Bürgermeister Olaf Scholz die Ortsumgehung Finkenwerder feierlich für den Verkehr freigegeben.

Es sind mehr als 30 Jahre seit der ersten Planung vergangen: Am Mittwoch hat Hamburgs erster Bürgermeister Olaf Scholz die Umgehungstraße Finkenwerder feierlich eröffnet. Nach drei Jahren Bauzeit ist das Projekt nun fertiggestellt. Es ist ein wichtiger Tag, der von allen Bewohnern Finkenwerders herbeigesehnt wurde: Sie werden von massivem Durchgangsverkehr entlastet. Die Anwohner mussten viel zu lange unter Verkehrslärm, Erschütterungen sowie Emissionen leiden.

Umgehungsstraße: Notwendige Voraussetzungen

Bürgermeister Olaf Scholz dankt allen Beteiligten sowie auch denjenigen, die trotz erheblicher Bedenken dem Projekt zugestimmt haben. Denn Voraussetzung für die Realisierung war nicht nur der Ankauf privater Grundstücke von den südlich angrenzenden Obstbaubetrieben sondern auch die Entwässerung des Marschbodens. Auf einer Länge von 4,5 Kilometern musste ein fünf Meter hoher Belastungsdamm aus 200.000 Kubikmeter Sand aufgeschüttet werden, um das spätere Versacken der Fahrbahnfläche auszuschließen. Um den Schutz von Flora und Fauna zu gewähren, wurden umfangreiche Naturschutzmaßnahmen getroffen. Dafür wurde beispielsweise eine zwei Kilometer lange und zwei Meter hohe Sichtschutzwand aus Holzelementen errichtet, welche die Tiere vor dem Scheinwerferlicht der Autos schützen soll.

Eines der größten Hamburger Straßenverkehrsprojekte

Die Umgehungsstraße Finkenwerder gehört zu einem der größten Hamburger Straßenverkehrsprojekte der letzten zehn Jahre. Es handelt sich um eine 5,5 Kilometer lange Strecke, die über sechs Brückenbauwerke führt. Die Brücken sind notwendig, um die Alte Süderelbe und den Hakengraben zu überqueren sowie die Be- und Entwässerung der Obstbaugebiete zu ermöglichen.

(bwvi12/rbö)

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