Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Elbphilharmonie

Dach kann fertiggestellt werden

Elbphilharmonie

Das Dach der Elbphilharmonie kann fertiggestellt werden.

Nach drei Monaten Stillstand kann das Dach der Elbphilharmonie fertiggestellt werden.

Hamburg, 07.02.2012

Der Streit um die Dachkonstruktion der Elbphilharmonie geht weiter. Nach Einschätzung der Hamburger Stadtentwicklungsbehörde ist das Dach sicher. "Die gebaute, vorhandene Saaldachkonstruktion der Elbphilharmonie einschließlich der vorgesehenen Belastungen und Auflagerungen ist standsicher", teilte die Behörde am Dienstag mit. Der Nachweis einer mangelhaften Standsicherheit wurde nicht erbracht. Der Baukonzern Hochtief, der die Arbeiten am Dach wegen Sicherheitsbedenken im November eingestellt hatte, teilt diese Einschätzung nicht. "Wir können die Entscheidung der Behörde nicht nachvollziehen", sagte Hochtief-Sprecher Bernd Pütter am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Die Bedenken gegen die Statik seien nicht ausgeräumt. "Wir wollen trotzdem so schnell wie möglich weiterbauen und prüfen dazu alle Optionen und Haftungsfragen", sagte Pütter.

Überlastung des Daches?

Geprüft wurden die von Hochtief Ende September 2011 vorgetragenen Bedenken zur Standsicherheit des Saaldaches der Elbphilharmonie. Die von den Hochtief-Gutachtern behauptete Überlastung sei "nicht nachvollziehbar", teilte die Behörde mit. Damit sei der Vorgang im bauaufsichtlichen Verfahren abgeschlossen. Aus Sicht der Bauaufsichtsbehörde bestehen "keine Hindernisse für eine Fortführung der Baumaßnahmen". Die städtische Realisierungsgesellschaft ReGe begrüßte die Entscheidung der Behörde. "Sie bestätigt die fachlichen Einschätzungen unserer Planer und der von uns aus Sicherheitsgründen eingeschalteten Gutachter", sagte Geschäftsführer Heribert Leutner. "Wir haben die Bedenken von Hochtief nie auf die leichte Schulter genommen, haben sie aber auch nie bestätigen können. Wir gehen davon aus, dass Hochtief nunmehr seine Verweigerungshaltung aufgibt und zügig die Arbeiten am Saaldach wieder aufnimmt."

Arbeiten sollen weitergehen

Ob und wann die Arbeiten wieder aufgenommen werden, ist nach wie vor offen. Welche Optionen Hochtief nun prüft, wollte Sprecher Bernd Pütter nicht sagen. "Das ist rechtlich sehr kniffelig." Sollte sich Hochtief dazu entschließen, den Streit von einem neutralen Gutachter vor Gericht klären zu lassen, hätte das eine weitere, mindestens einjährige Verzögerung zur Folge. Schon jetzt kostet der Baustillstand nach Medieninformationen rund 100.000 Euro pro Tag. (dpa)