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Radio Hamburg

Trauer

Schweigemarsch nach dem Tod von Chantal

Über 400 Menschen haben am Freitagabend bei einem Trauermarsch in Wilhelmsburg der gestorbenen Mädchen Chantal und Lara Mia gedacht.

Hamburg, 04.02.2012

Kerzenlicht erhellt den Stübenplatz im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Trotz Eiseskälte machen am Freitagabend über 400 Menschen, darunter auch viele Kinder, bei einem Trauermarsch auf die Schicksale der gestorbenen Mädchen Chantal und Lara Mia aufmerksam. Gegen 18 Uhr versammelten sich Anwohner, Bekannte und Angehörige der betroffenen Familien auf dem Stübenplatz und zogen eine halbe Stunde schweigend durch den Stadtteil. Bei Temperaturen von minus sieben Grad wärmte das Deutsche Rote Kreuz die Menschen mit heißem Tee ein wenig auf.

Chantal war am 16. Januar in Wilhelmsburg an einer Überdosis der Heroin-Ersatzdroge Methadon gestorben. Die Elfjährige lebte bei Pflegeeltern, die beide drogenabhängig und in einem Methadon-Programm sind. Im selben Stadtteil war 2009 auch das neun Monate alte Baby Lara Mia ums Leben gekommen. Das Mädchen war unterernährt, die genaue Todesursache konnte nicht geklärt werden.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass Chantals Pflegeeltern offenbar bis zuletzt noch Heroin genommen haben. Die Haarproben-Analyse ist positiv auf Heroin-Konsum gewesen, schreibt die "Welt".

 

Erstaunlicherweise kann die Stadt die Zahlen der Pflegekinder in den Bezirken nicht auf die einzelnen Stadtteile runterbrechen.