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Radio Hamburg

Erste Erfolge

Der Kampf gegen die Kautschukmasse

Kautschuk Lagerhalle Brand Harburg

Der Kampf gegen die Kautschukmasse in Harburg geht weiter.

Offenbar gibt es erste Erfolge im Kampf gegen die klebrige Kautschukmasse, die beim Großbrand in Harburg entstanden ist.

Hamburg - Nach dem Großbrand einer Lagerhalle in Harburg stehen die Behörden immer noch vor schwierigen Aufräum- und Sanierungsarbeiten. Offenbar gibt es aber zumindest bei den Aufräumarbeiten erste Erfolge. Die Kautschukmasse, die Umgebung und Feuerwehrgerät verklebt hat, löst sich unter 500bar Wasserdruck - was ungefähr dem Druck in 5.000 Meter Meerestiefe entspricht. Eine Spezialfirma kämpft nun mit Wasserdampf und Hochdruck-Wasserstrahlen gegen den Kautschukbrei.

Erste Untersuchungen zur Brandursache deuten auf einen technischen Defekt in der Halle hin. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Die Umweltbehörde ließ am Mittwoch (04.01.) weitere Proben aus Gräben und Fleeten ziehen, in die sich ein Gemisch aus Kautschuk und Löschmitteln ergossen hatte. Das Bezirksamt Harburg hofft, bis zum Wochenende Aufträge für Sanierungsarbeiten vergeben zu können. Die Umweltbehörde rechnet in ein bis zwei Tagen mit ersten Ergebnissen ihrer Laboranalysen. Sie sollen Klarheit darüber bringen, ob und wie die in die Gewässer und Siele eingedrungenen Stoffe entfernt werden können. Auch das Bezirksamt Harburg berät derzeit mit Spezial- sowie Baufirmen über ein mögliches Vorgehen. Allein die Nartenstraße ist auf rund 800 Metern durch die klebrige Kautschuk-Masse ruiniert. Das Amt prüft ebenfalls, für welche Maßnahmen es voraussichtlich in Vorleistung treten muss.