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Radio Hamburg

In Wilhelmsburg

Methadon-Tod einer 11-Jährigen

Polizei

Noch ist nicht klar, wie die 11-jährige Chantal an den Heroinersatz Methadon gelangt ist.

Im Fall der 11-jährigen Chantal, die an einer Methadon-Vergiftung gestorben ist, kommen immer mehr Einzelheiten ans Licht.

Hamburg - Eine Woche nach dem Tod der 11-jährigen Chantal an einer Überdosis Methadon in Wilhelmsburg kommen immer mehr Einzelheiten zu den schwierigen Lebensumständen des Kindes ans Licht.

Und Nachbarn erheben Vorwürfe. In der Bild-Zeitung spricht eine 34-Jährige davon, dass Chantal und ein anderes Mädchen wie Sklaven von ihren Pflegeeltern gehalten worden sind. Eine ehemalige Kollegin der Pflegemutter wirft ihr vor, dass in ihrer Zeit als Chefin der Wilhelmsburger Tafel immer wieder Geld aus der Kasse verschwunden ist.

Der zuständige Bezirk Mitte hat seine Entscheidung, Chantal als Pflegekind in die Familie zu geben, gestern verteidigt. Demnach ist die Familie geprüft worden und es hat keine Bedenken gegeben. Wenig Tage vor dem Tod des Mädchens sind angeblich noch Jugendamtsmitarbeiter dort gewesen.

Unklar ist immer noch, wie die Elfjährige an Methadon gelangt ist. Chantals leiblicher Vater nimmt offenbar den Heroinersatzstoff Subutex. Von ihm soll sie das Methadon, das ebenfalls zur Substituierung genutzt wird, wohl nicht bekommen haben. Möglicherweise spielen auch die leiblichen Kinder der Pflegeeltern eine Rolle. Eine Tochter soll zeitweise als Prostituierte in Sankt Georg gearbeitet haben.