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Radio Hamburg

Kontaktverbotsverordnung

Prostitution am Steindamm

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Die Prostitution am Steindamm floriert, obwohl dort seit 1980 Sperrgebiet ist.

Der Senat will eine Kontaktverbotsverordnung am Steindamm einführen. Für Freier soll es künftig bis zu 5.000 Euro kosten, dort Prostituierte anzusprechen.

Hamburg - Prostituierte anzusprechen, kostet Freier in St. Georg künftig bis zu 5.000 Euro. Während der Straßenstrich in St. Pauli erlaubt ist, ist St. Georg schon seit 1980 Sperrgebiet. So die Theorie. Tatsächlich blüht das Sexgeschäft rund um den Steindamm und die Beschwerden der Anwohner häufen sich.

Der Senat will jetzt eine Kontaktverbotsverordnung einführen, die sich, laut Innensenator Michael Neumann, ausdrücklich gegen die Freier und nicht gegen die Prostituierten richtet.

Michael Neumann: „Ich glaube jeder Mann wird sich zweimal überlegen, ob er nach solchen Dienstleistungen im Sperrbezirk nachfragt, wenn er Gefahr läuft, deutlich bestraft zu werden und wenn er Post von der Staatsanwaltschaft nach Hause bekommt und seiner Frau erklären muss, warum er sich auf dem Straßenstrich in St. Georg herum getrieben hat. Das ist die Idee dieser Kontaktverbotsverordnung.

Gudrun Greb von der Hilfseinrichtung Ragazza kritisiert den Vorstoß im Abendbaltt. Das Verbot drängt die Prostitution aus der Öffentlichkeit und das bedeutet weniger Schutz für die Frauen, so Greb.

Die Einrichtung kümmert sich um rund 400 drogenabhängige Prostituierte im Viertel.