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Radio Hamburg

Tod von Chantal

Politiker kündigen Konsequenzen an

Haus Chantal Methadon Aussenansicht

Chantal ist am 16. Januar in der Wohnung der Pflegeeltern im Stadtteil Wilhelmsburg gestorben.

Zwei Wochen nach der tödlichen Vergiftung bei der 11-jährigen Chantal in Wilhelmsburg sollen nun Konsequenzen folgen.

Hamburg - Nach dem Tod der elfjährigen Chantal durch eine Methadon-Vergiftung will Hamburgs Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) sicherstellen, dass kein Kind mehr in die Hände von drogenabhängigen Pflegeeltern gerät. Gemeinsam mit der Gesundheitsbehörde soll geklärt werden, welche Maßnahmen dafür erforderlich sind. "Wenn es um die Auswahl von Pflegeeltern geht, dürfen Personen mit einer Drogenkarriere künftig keine Chance mehr haben, ein Pflegekind zu bekommen", erklärte der Senator.

Der Hamburger Bezirk Mitte überprüft laut "Bild"-Zeitung inzwischen die Akten aller 310 Pflegekinder des Bezirks. Dabei gehe es um Auffälligkeiten in den Beurteilungen der Pflegeeltern, berichtet "Bild-Hamburg" in ihrer Montagausgabe und verweist auf Informationen aus der Behörde. Zudem würden bereits seit Ende vergangener Woche die Kinder einzeln in ihren Pflegefamilien aufgesucht und die Lebensumstände in Augenschein genommen.

Chantal war am 16. Januar in der Wohnung der Pflegeeltern im Stadtteil Wilhelmsburg gestorben. Die Pflegeeltern waren beide drogenabhängig und nach eigenen Angaben bereits seit Jahren in einem Methadon-Programm. In der Garage der Familie und im Spind des Vaters am Arbeitsplatz entdeckten die Ermittler Tabletten mit der Ersatzdroge.

(dpa)

Übersicht der Bezirke

 

Erstaunlicherweise kann die Stadt die Zahlen der Pflegekinder in den Bezirken leider nicht auf die einzelnen Stadtteile runterbrechen.