Lieber User,

anscheinend hast Du einen Ad-Blocker aktiviert oder Javaskript deaktiviert. Um unsere Existenz zu sichern, sind wir als werbefinanzierter privater Radiosender auch im Internet auf Werbung angewiesen. Damit Du auch weiterhin alle Inhalte unserer Webseite nutzen kannst, bitten wir dich, Deinen Ad-Blocker zu deaktivieren oder radiohamburg.de als Ausnahme hinzuzufügen. Sobald Du das gemacht hast, kannst Du unsere Inhalte nach einem Reload der Seite ganz normal weiternutzen.

103.6 Grüße
Dein Radio Hamburg Team


*Sollte diese Meldung fälschlicherweise angezeigt werden, schicke uns bitte eine Mail an adblocker@radiohamburg.de

Es gibt neue Inhalte auf unserer Startseite - jetzt aktualisieren! [Schließen]
Radio Hamburg

Weil Betrunkene randalieren

Alkoholverbot in der Schanze?

Offenbar wollen Politiker bald den Alkoholkonsum im Schanzenviertel stark einschränken.

Droht dem Schulterblatt das gleiche Schicksal wie der Reeperbahn? Nach einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" erwägt die SPD dort angeblich starke Einschränkungen des Alkoholkonsums. Grund dafür sollen vor allem Beschwerden von genervten Anwohnern der Schanze sein. "Es kommt nicht nur zu massiven Ruhestörungen, sondern auch zu Einbrüchen und Schlägereien. Die kotzen den Anwohnern in die Kinderwagen im Hausflur und urinieren überall hin", sagte Marc Classen, Vizefraktionschef der SPD Altona der "Mopo".

Bisherige Maßnahmen erfolglos

Besonders im Sommer sind Schulterblatt und Susannenstraße oft brechend voll mit lärmenden Leuten und betrunkenen Kneipengängern. Deshalb müssen die Gastwirte schon jetzt um 24 Uhr ihre Außenplätze wegräumen. Doch diese Maßnahme zeigt bisher nur bedingt Wirkung. Ein weiteres Problem sind nämlich die kleinen Kioske in der Schanze. Denn dort wird bis nach Mitternacht jede Menge Alkohol für wenig Geld verkauft. Dadurch haben nicht nur die Anwohner Ärger mit stark angetrunkenen Feierwütigen, sondern auch die in der Schanze ansässigen Wirte beträchtliche Umsatzeinbußen.

Die Bezirksversammlung fordert laut "Mopo" nun ein parteiübergreifendes Handlungskonzept. Derzeit werden verschiedene Ansätze diskutiert. Zum einen soll den Kioskbetreibern der Verkauf von Alkohol nach 24 Uhr untersagt werden – zumindest am Wochenende. Zum anderen wird über ein Glasflaschenverbot nachgedacht. Wenn das alles nicht hilft, will Classen sogar einen Schritt weitergehen: "Auch muss man über ein Alkoholverbot nachdenken."

Anfang August soll es im Innenausschuss eine Anhörung geben, die sich mit einer Rechtsgrundlage für örtliche Alkohlverbote befasst. Und das könnte dann auch die Schanze betreffen.