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Radio Hamburg

Einsatz von künstlicher DNA

Buntmetalldiebstahl soll vorgebeugt werden

Hamburg, 01.06.2012
Bahn Intercity IC

Um den Kabelklau einzudämmen, setzt die Bahn jetzt auch in Norddeutschland auf neueste Technik.

Die Deutsche Bahn möchte in Zukunft den Diebstahl von Buntmetall wie z.B. Kupfer eindämmen. Helfen soll dabei der Einsatz von künstlicher DNA.

Nachdem die Buntmetall-Diebstähle 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 50 Prozent auf 3.000 Delikte angestiegen sind, will die Deutsche Bahn nun auch im Norden verstärkt den Einsatz von künstlicher DNA fördern. Seit Juni letzten Jahres hat das Unternehmen damit begonnen, die neuartige Technik immer weiter auszudehnen – mit Erfolg. Die Diebe klauen die Kabel, um das darin befindliche Kupfer abzusetzen. Dabei werden die Bahnstrecken immer wieder lahmgelegt.

Weiterverkauf des Buntmetalls unmöglich

"Wir markieren Kabel oder andere Metallteile an neuralgischen Punkten mit künstlicher DNA. So lassen sie sich als Eigentum der DB identifizieren und der Weiterverkauf gestohlener Kabel wird unmöglich. Damit machen wir den Kriminellen die Arbeit deutlich schwerer“, sagte Prof. Gerd Neubeck, Leiter Konzernsicherheit der Deutschen Bahn AG.

"Kabeldiebstahl wird sich bald nicht mehr lohnen"

Für das bloße Auge ist die Markierung mit künstlicher DNA nicht zu erkennen, die Substanz lässt sich nur mit speziellem UV-Licht nachweisen und färbt bei Berührung auch auf die Täter ab. Auch möchte die Bahn die Anzahl der Sicherheitsleute erhöhen und die Zusammenarbeit mit der Bundespolizei fördern. „Kabeldiebstahl wird sich bald in vielen Teilen Norddeutschlands und auch bundesweit an Bahnanlagen nicht mehr lohnen. Das Täterrisiko der Überführung ist mit der neuen Technik enorm gestiegen“, so Neubeck.

(DB/mst)