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Radio Hamburg

Heimfeld, Tonndorf, Altenwerder

Dritter Bombenfund an einem Tag in Hamburg

Hamburg, 06.06.2012
Bombe entschärft

Auch in Hamburg-Heimfeld soll nach ersten Erkentnissen eine Fliegerbombe (Archivbild) gefunden worden sein.

Alarm für den Kampfmittelräumdienst in Hamburg. Jetzt wurde noch eine dritte Bombe in Hamburg-Heimfeld entdeckt. Die Räumung musste eingeleitet werden.

Für die Polizei, die Feuerwehr und den Kampfmittelräumdienst scheint der Tag kein Ende zu nehmen. Drei Mal mussten sie heute schon ausrücken, um Bombenfunde zu sichern, zu lokalisieren oder gegebenenfalls zu entschärfen. Nun gibt es auch Bombenalarm in Heimfeld, in der Nähe der Homannstraße. Ein Telefonat mit einem Feuerwehrmann bestätigte, dass das Gebiet umgehend geräumt werden soll, eine lang vorher geplante Räumung sei aufgrund des sensiblen Sprengkopfes nicht mehr möglich. Die Bombe sei bewegt worden, habe aber einen Langzeitzünder und daher ist eine länger geplante Evakuierung unmöglich. Jetzt wurde im Umkreis von 300 evakuiert.

Mehrere Bombenfunde an einem Tag in Hamburg

Bereits am Morgen hat ein Bombenfund auf dem Gelände eines Autohofs in Hamburg-Altenwerder beschäftigt den Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr. Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg könne voraussichtlich erst am Freitag geborgen werden, sagte ein Feuerwehrsprecher am Mittwoch. Seinen Angaben zufolge wurde der Blindgänger bei Bauarbeiten in etwa acht Metern Tiefe unterhalb des Grundwassers entdeckt. Zunächst solle der Zünder von Tauchern weiter freigelegt werden. Problematisch sei, dass sich die Fundstelle nahe der Hafenbahn-Gleise befinde, über die Schiffscontainer zum und vom Terminal Altenwerder transportiert werden. Im Wechsel könne zwei Stunden gebaggert werden, dann dürften Züge in Schrittgeschwindigkeit wieder passieren, erläuterte der Sprecher. Dadurch verzögere sich die Entschärfung bis Freitag.

Im nordöstlichen Stadtteil Tonndorf sollte am Mittwoch eine vermutlich nicht scharfe kleine Granate aus dem Carport eines Wohnhauses vorsichtshalber abtransportiert werden, wie eine Polizeisprecherin berichtete. Ein Nachbar hatte offensichtlich das Stück entdeckt. Die Herkunft der Granate war noch unklar. Wegen des Abtransports des Sprengkörpers musste die Bahn am Nachmittag die Zugfahrten auf der Strecke Hamburg-Lübeck zwischen Wandsbek und Rahlstedt einstellen und ihre Fahrgäste zu diesen Stationen mit Bussen befördern.

(dpa/aba)